#unter5k: Kleine Accounts, macht mal Lärm
Ich stolpere auf Instagram immer wieder über Accounts, bei denen ich mich ernsthaft frage:
Warum ist der eigentlich so klein? ![]()
Da steckt Arbeit drin, jemand hat ein interessantes Hobby, zeigt Dinge, die nicht jeder zeigt, hat Humor, Ahnung von seinem Kram oder einfach eine Art, bei der man hängenbleibt. Trotzdem dümpelt der Account irgendwo bei ein paar hundert Followern herum, während anderswo der nächste komplett belanglose Kram durch die Decke geht.
Kann man jetzt lange drüber philosophieren, bringt aber nichts.
Also habe ich mir mal selber etwas überlegt. ![]()
#unter5k
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Die Idee ist simpel. Deutschsprachige Accounts mit weniger als 5.000 Followern können sich unter dem Reel kurz vorstellen. Wer seid ihr, seit wann seid ihr bei Instagram und was gibt es bei euch zu sehen?
Hobby, Alltag, Shop, Musik, Handwerk, Fotografie, irgendein völlig spezielles Thema, ist mir ziemlich egal. Hauptsache, hinter dem Account steckt etwas, bei dem andere vielleicht denken: Ach, guck mal.
Was es ausdrücklich nicht werden soll, ist dieser übliche Follow4Follow-Zirkus. Niemand muss irgendwem folgen, nur weil derjenige vorher irgendwo ein Herzchen dagelassen hat. Anschauen, stöbern und wenn etwas gefällt, dann kann man liken, kommentieren oder eben folgen, der Inhalt und das eigene Interesse sollen eben entscheiden.
Ganz uneigennützig ist es natürlich nicht
Ich mache das Ganze nicht nur aus reiner Menschenliebe, mein eigener Account darf dabei ruhig auch ein bisschen profitieren. Allerdings geht es mir schon um den Gedanken, dass manche Menschen Stunden auf der Plattform scrollen, dabei aber nicht das zu sehen bekommen, was sie vielleicht interessieren würde. Klar, ich ändere damit nicht das System, aber so ein kleines Steinchen ins Wasser zu werfen, kann ja manchmal größere Kreise ziehen. ![]()
Deshalb gehört zu den wenigen Regeln, dass ihr mir folgt, wenn ihr mitmacht.
Irgendwas muss ich ja auch davon haben.
Reiner KI-Content ist eher raus, außer KI gehört tatsächlich zum Thema des Accounts. Und wenn ihr selbst gar nichts vorstellen wollt, könnt ihr auch einen anderen Account unter 5.000 Followern nennen, bei dem ihr euch schon länger fragt, warum den eigentlich kaum jemand kennt.
Einer landet zusätzlich hier
Wenn mir bei der Aktion ein Account besonders auffällt, stelle ich den am folgenden Wochenende hier im Desasterkreis noch einmal etwas genauer vor. Vielleicht auch mehr, kommt auf das an, was sich so ergibt.
Der Blog ist kein Reichweitenmonster, das weiß ich selber, aber ein paar tausend Besucher im Monat hat er schon, manchmal auch deutlich drüber, schwankt halt. Dafür verschwindet so ein Beitrag aber auch nicht nach zwei Tagen irgendwo im Social-Media-Nirwana, sondern bleibt hier stehen, solange der Blog und der jeweilige Account existieren.
Ob das am Ende fünf neue Besucher bringt, zwei Follower oder gar nichts, weiß ich nicht. Genau deshalb ist es ja ein Versuch.
Mal sehen, ob daraus was wird
Vielleicht entdecken ein paar Leute Accounts, die sie sonst nie gesehen hätten. Vielleicht bleibt irgendwo jemand hängen, kommentiert, folgt oder denkt einfach nur: Den kannte ich noch nicht.
Wenn das funktioniert, kann man #unter5k irgendwann wiederholen.
Wenn nicht, existiert eben eine weitere nutzlose Idee mehr auf dieser Welt.
Auf die eine kommt es dann auch nicht mehr an. ![]()