Heizöl: Kassieren bis der Tank leer ist

Heizölpreise 2026 mit und ohne den deutschen CO₂-Aufschlag von rund 20,6 Cent pro Liter.Keiner redet drüber, Berlin kassiert weiter

Was machen die kühleren Tage im August?

Richtig!

Sie erinnern daran, dass der Herbst und kurz darauf auch der Winter langsam aber sicher wieder näher rücken. Schlussendlich ist also auch Heizen wieder ein Thema.

Ich fahre täglich an den Preistafeln der Tankstellen vorbei und genau dieser Blick hat dafür gesorgt, dass ich einen Gedanken absolut vorsätzlich verdrängt habe:

Ich muss Heizöl kaufen …

Also habe ich doch mal nachgesehen. Fehler.

Siehe Bild oben: Heizöl 2026, rot der tatsächliche Preis, blau derselbe Verlauf ohne CO₂-Aufschlag.

Heute (geschrieben gestern am Abend, heute ist der 22. :mrgreen: ), am 21. August 2026, liegt der bundesweite Durchschnitt bei rund 1,34 Euro pro Liter Heizöl. Ich brauche im Jahr grob 1.500 Liter, eher etwas mehr, womit wir beim heutigen Preis bei rund 2.011 Euro landen.

Nicht für irgendeinen Luxus und auch nicht, weil ich mir im Keller aus Langeweile einen privaten Hochofen gebaut habe. Es geht schlicht darum, dass die Bude im Winter warm ist und warmes Wasser aus der Leitung kommt.

Früher habe ich übrigens weniger Öl gebraucht, da konnte mein Kachelofen noch einen ordentlichen Teil übernehmen. Den darf ich wegen der entsprechenden Staubvorgaben inzwischen nicht mehr nutzen, also spare ich jetzt ganz vorbildlich Holz und verbrauche dafür mehr Heizöl. Manchmal ist Fortschritt wirklich faszinierend. :roll:

Warum ist das Zeug gerade so teuer?

Nennen wir es mal politische Lage mit dem Verständnis der Regierung in Sachen Volksvertreter.

Natürlich kommt der aktuelle Heizölpreis nicht ausschließlich aus Berlin. Der Konflikt mit dem Iran, die Lage an der Straße von Hormus, gestörte Lieferwege und ein angespannter Ölmarkt treiben den Preis hoch. Brent liegt aktuell bei ungefähr 94 Dollar pro Barrel, der Weltmarkt hat also durchaus seinen Anteil an meiner Rechnung.

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