Kleine Notlösung: Twitter und die gestörten Emojis

emojisDas Twitter-Emoji-Desaster

OK, der kurze Beitrag hier ist eher was für die Twitterer*Innen unter Euch. Genauer gesagt für diejenigen, die am PC-Browser schreiben und, wie ich, doch irgendwie Emoji-Junkies sind ;-)

Da es an der Stelle ja im Moment bei Twitter etwas sehr hakt, hier ein kleiner ‚Quick & Dirty‘ Hack. Wollte ich schon vor einigen Tagen posten, ich hab’s vergessen, sorry :-)

 

Mit der Tastenkombination <Windows> + <.> also gleichzeitig die Windows und die Punkttasten drücken, öffnet sich eine bordeigene Emojiauswahl.

Auf dem Mac soll das wohl mit <Befehl> + <Strg> + <Leertaste> funktionieren, was ich aber mangels Gerät nicht testen kann.

Also: Happy Emojing :mrgreen:

Kleine Einschränkung:

Gibt es wohl erst ab Windows 10, Version 1803. Na, dürften die Meisten ja mittlerweile nutzen…

Für die Linuxfreunde hier ein kleiner Tipp, den ich aber ebenfalls nicht getestet habe.

 

 

 

Emojis, Smilies und Symbole

emotionDas Ding mit den Symbolen

Ihr kennt sie alle, die kleinen Gegenstände oder Gesichter, die in vielen Texten zu finden sind und die auch ich, gerne benutze ;-)

Natürlich gibt es Menschen, die solche Emojis ablehnen. Einige meinen darin besondere psychologische Störungen, andere mangelnde Ernsthaftigkeit bei den Nutzern erkennen zu müssen.

Warum ich sie mag?

Weil ich so mit einem einzigen Symbol, einen kompletten Sachverhalt oder eine Emotion rüberbringen kann! Gerade in dieser Zeit, in der Netzwerke mit immer mehr Nachrichten, längst einen großen Anteil des Lebens einnehmen, ist so etwas enorm wichtig. Zudem ist ein Posting in einem Social-Network oder auch eine Nachricht im Messenger, ja kein Brief. Es ist eine Unterhaltung schriftlicher Art unter Nutzung eines digitalen Mediums. Alles annähernd in Echtzeit. Damit hat man einfach Möglichkeiten, die bei einem, meist ernsthaft gehaltenen, Brief, eben früher unbekannt waren.

Es gibt obendrein auch genug Menschen, die nicht in der Lage sind, zu interpretieren oder zwischen den Zeilen zu lesen, da kann so ein kleiner Smilie schon das eine oder andere Missverständnis verhindern oder wenigstens zum Nachdenken anregen. Bei puren Texten ist es nämlich schlecht möglich, mit dem Tonfall den Grundtenor des Geschriebenen zu vermitteln. Jedenfalls dann nicht, wenn es sich nicht um eine reine Information, sondern eher um eine Unterhaltung handelt.

Zusätzlich wird jeder immer seinen eigenen Gemütszustand und auch seinen Charakter beim Schreiben und Lesen einbringen. Um dem gerecht zu werden, muss ich dann also meinen Text mit dem nötigen Umfang verfassen, zusätzliche Erklärungen abgeben oder einfach hoffen, dass nichts falsch ausgelegt wird. Ich persönlich finde es da einfacher, mit einem einzelnen Symbol zu kennzeichnen, wie die Worte zu deuten sind. Als Bonus kann man bei schon bekannten Textschreibern auch durchaus an eben fehlenden Emojis erkennen, wenn das Geschriebene nun wirklich ernsthaft oder sogar zornig zu verstehen ist, was mehr Spielraum zulässt.

Es ist zusätzlich ein Unterschied, ob ich meinem Kumpel etwas mitteilen möchte oder ob ich bei einer Behörde, eine Beschwerde vorbringe. Wer da nicht weiß, welcher Stil zu wählen ist, bekommt aber, meiner Meinung nach, irgendwann sowieso Schwierigkeiten durch seine Texte.

Also muss man die Dinger toll finden?

Nein, durchaus nicht! Man sollte aber auch in die Menschen, welche gerne diese Emotionssymbole verwenden, nichts hineininterpretieren. Im Umkehrschluss kann nämlich auch behauptet werden, dass mangelnder Humor dafür verantworlich ist, dass eine Nachricht nur reiner Text sein darf oder zumindest sein sollte.

Motiviert zu diesem Beitrag hier, hat mich übrigens eine Mail, in der ich gefragt wurde, warum ich mit so vielen Symbolen arbeite. Meine Texte wäre doch recht amüsant, warum diese mit Eiern, Emojis oder Lauch verunstaltet werden. Nun, ich sehe das nicht als Verunstaltung und viele andere auch nicht, was ich wiederum an weiteren Besuchermitteilungen erkennen kann und diese, bilden durchaus die Mehrheit.

Also mal wieder: Leben und Leben lassen.

Keep smiling ;-)