Sieht doch gut aus, oder?
Manchmal reicht ein einziges Bild, und der Rest erklärt sich fast von selbst, gell? (Gerade zu Ostern passt das Motiv natürlich doppelt gut, hier im Desasterkreis echt recht
)
Ein Ei wirkt erst mal simpel
Harte Schale, runde Sache, alles ordentlich. Blöd ist nur, dass eine sauber wirkende Hülle rein gar nichts darüber sagt, wie es innen aussieht.
Genau deshalb taugt das Bild so gut als Symbol. Außen geschniegelt, beim kleinsten Riss wird aus dem Inneren aber ganz schnell nur noch Matsch.
Und genau so läuft es
Irgendjemand hat irgendeinen Vorteil davon, dass eine Situation perfekt wirkt, obwohl sie im Inneren stinkt. Gezeigt wird gern die glatte Seite, die ordentliche, die beruhigende, die, die man glauben soll, um jeden Preis. Eben die Perspektive, bei der alles (halbwegs) sauber wirkt und niemand nervös werden muss.
Das betrifft Bilder, Menschen, Firmen, Politik, Medien, eigentlich alles, was nach außen irgendwas darstellen will. Immer dann, wenn massiv manipuliert werden soll.
Nur ist eine ordentliche Oberfläche eben noch keine Wahrheit!
Wer nur auf das Intakte schaut, erkennt den Schaden oft erst dann, wenn der Mist schon unaufhaltsam aus dem Inneren quillt und der Schaden real ist, also einfach nicht mehr zu verhindern. Kleine Risse wirken harmlos, solange man sie nicht sehen will. Ein anderer Blickwinkel reicht manchmal völlig, und aus der schönen Behauptung von Stabilität wird plötzlich eine ziemlich matschige Angelegenheit. Ja, hätte man mal vorher die Augen aufgemacht.
Zeichen gab es wahrscheinlich genug, aber warum sollte man denn hinter die Fassade schauen, gell?
Das ist ja das Problem mit heiler Welt
Sie sieht oft nur deshalb heil aus, weil man konsequent auf die richtige Seite schauen soll. Nicht zu genau. Nicht zu lange. Bitte einfach die Schale bewundern und den Rest in Ruhe lassen. Kann man machen. Ist halt nur eher Selbstverarschung als Erkenntnis.
Gerade deshalb lohnt sich der zweite Blick
Nicht alles, was geschniegelt daherkommt, ist stabil. Nicht alles, was sauber erklärt wird, ist sauber. Und wer einem ständig erzählen will, alles sei rund, ruhig und völlig in Ordnung, hat nicht selten genau dort die größte Baustelle, wo keiner hinschauen soll.
Das gilt im Kleinen wie im Großen
Im Privaten.
Im Beruf.
In den Medien.
Überall da, wo eine Perspektive reicht, um aus einem Problem eine Präsentation zu machen.
Nur reicht das eben nicht
Bis man eben genauer hinsieht, und genau das sollte man öfter tun. Nicht nur einmal, immer wieder. Richtig übel wird es, wenn man es nicht bemerkt oder, noch schlimmer, es sich schönredet.
Warum?
Weil es dann funktioniert. Und was funktioniert, wird wiederholt, immer wieder.
Darum ist dieses Motiv so schön ehrlich, so schön unwiderruflich bei den Folgen, so schön osterhaft ![]()
Was mich am meisten an all dem ärgert, ist die Tatsache, dass einem Scheiße vorgekauelt wird und man offensichtlich denkt, man schluckt das einfach. Nun, nur weil man zu etwas nichts sagt, heißt das noch lange nicht, dann man es nicht merkt.
KI Spielereien
Und weil ich am Sonntag nichts Besseres zu tun hatte, als mich mit dem Thema „Vorgaukeln und hinterfragen“ zu beschäftigen, kam da die eine oder andere Kuriosität mit diversen künstlichen Intelligenzen zum Vorschein.
Wer mag, kann sich das ja mal ansehen … ![]()
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Bisschen Desasterkreis & Social Media?


