Fischer-Z: Das Warten hat sich gelohnt

John Watts zum Greifen nah, Kaffee inklusive. Um Letzteren habe ich ihn fast beneidet. ;-)40 Jahre im Ohr, endlich live vor Augen

Ich habe ja einen Tag vor dem Konzert schon erzählt, dass ich endlich Fischer-Z live sehen werde. Also, wer das gelesen hat, will vielleicht auch wissen, wie es denn nun war. ;-)

Am 19. Oktober 2026 ging es also ins Capitol Mannheim, Reihe 1, Platz 5. Die Karte hatte ich mir damals in der teuersten Kategorie gegönnt, was übrigens immer noch ungefähr die Hälfte eines Springsteen-Tickets gekostet hat. :roll:

Nun ja, am falschen Ende gespart hatte ich jedenfalls nicht, denn näher dran wäre wohl nur noch mit einem Platz auf der Bühne gegangen.

Den Anfang machte allerdings erst einmal Chloé Leigh, von John Watts persönlich angekündigt, mit einigen eigenen Songs. Später war sie auch bei Fischer-Z dabei, unter anderem am Keyboard. Die Band ließ also noch etwas auf sich warten, aber irgendwann ging es dann endlich richtig los.

Das Warten hatte sich gelohnt! Mein persönlicher Favorit „So Long“ war live richtig klasse, ebenso einige andere Stücke, die mich teilweise schon seit Anfang der 80er begleiten. Nicht alles kannte ich, bei einigen Songs hätte ich nicht einmal den Titel nennen können, aber ich war ja schließlich auch nicht dort, um eine Setlist abzuhaken.

Bei der Nähe zur Bühne gab es dafür einiges zu sehen. Der Bassist stand zeitweise vielleicht zwei Meter von mir entfernt, John Watts je nach Position etwas weiter. Nur der Schlagzeuger hatte aus meiner Perspektive meistens keinen Kopf, weil ziemlich zuverlässig eines seiner Becken davorhing. :mrgreen:

Ein Foto aus der anderen Richtung gibt es übrigens auch. Fischer-Z haben nach dem Konzert selbst eine Aufnahme vom Capitol auf Instagram veröffentlicht, mit Blick von der Bühne in den Zuschauerraum. Ich bin da tatsächlich irgendwo in der ersten Reihe zu entdecken.

 

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Das Foto zeigt übrigens ziemlich gut, wie voll der Saal war (ausverkauft) und wie die Leute am Ende mitgegangen sind. Ich habe den Abend natürlich aus einer etwas anderen Perspektive erlebt, schließlich saß ich auf der anderen Seite der Bühnenkante.

Ein paar Dinge bekommt man von dort aus allerdings mit, die auf solchen Bildern gar nicht auffallen. Zum Beispiel, wie gemütlich sich John Watts zwischendurch seinen Kaffee gönnt. ;-)

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