Wenn die Bettdecke Nachtschicht macht
Es gibt Nächte, da hat man im Bett mehr zu tun als tagsüber bei der Arbeit. Dabei will man eigentlich nur schlafen, aber die Bettdecke entwickelt offenbar eigene Vorstellungen davon, welcher Körperteil gerade Wärme verdient.
Eigentlich sollte das ja eine recht einfache Angelegenheit sein. Hinlegen, zudecken, Augen zu und bis zum Morgen möglichst wenig von der Welt mitbekommen. Theoretisch jedenfalls.
Wer hat hier eigentlich das Sagen?
Erst liegen die Schultern frei, dann werden die Füße kalt, anschließend wird gezogen, geschoben und wieder zurechtgerückt. Irgendwann hat man mehr Zeit damit verbracht, die Bettdecke zu sortieren, als tatsächlich darunter zu schlafen.
Für ein Stück Stoff, das selbst keinen Finger rührt, ist das eine erstaunliche Arbeitsleistung.
Von wegen Nachtruhe
Am schönsten ist dann der Moment, in dem endlich alles passt. Die Decke liegt richtig, der Körper ist warm und der Kopf gibt auch endlich Ruhe. Man sollte meinen, spätestens jetzt hätte man sich den Rest der Nacht redlich verdient.
Leider hat die Nacht manchmal ihre ganz eigenen Vorstellungen davon, wann Schluss ist. ![]()



