Eine ziemlich müde Hummel
Gestern bin ich in der Mittagspause mal wieder einfach ein Stück an einem Feld entlanggelaufen, ein bisschen Bewegung, raus aus dem Büro, nichts Besonderes.
Irgendwann ist mir in einer der gelben Blüten etwas aufgefallen, das sich bewegt hat. Nicht viel, aber eben genug, um stehenzubleiben und genauer hinzusehen.
Handy raus und näher ran
In der Blüte hat eine Hummel gesessen, allerdings keine von der Sorte, die hektisch von Blume zu Blume brummt. Die hier war eher gemütlich unterwegs, um nicht zu sagen ziemlich träge.
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Ob sie dort nur ein kleines Nickerchen gehalten hat, die inzwischen kühleren Tage gespürt hat oder ihr Hummeljahr langsam dem Ende entgegengeht, weiß ich natürlich nicht. Viel Bewegung war jedenfalls nicht mehr drin, für ein kleines Reel hat es trotzdem gereicht. Wenn so ein Exemplar mal nicht gleich die Flucht ergreift, sabald ich das Smartphone in der Hand halte, dann nehme ich das natürlich mit. Oh, ja, den Hintern hat sie mir auch nicht zugedreht ![]()
Vor ein paar Wochen wäre mir so eine Hummel vermutlich kaum besonders aufgefallen, inzwischen werden Hummeln und Bienen aber merklich seltener und der Herbst macht sich langsam breit. Da schaut man plötzlich wieder genauer hin und bleibt an Dingen hängen, die im Sommer wahrscheinlich einfach unter „ist halt da“ durchgelaufen wären.
Genau für solche Kleinigkeiten gibt es den Desasterkreis, für das Zeug, an dem man sonst einfach vorbeiläuft und das trotzdem irgendwie hängenbleibt ![]()