Warum Corona von alleine verschwinden könnte

moralei-mit-maskeWenn ein Virus die Schnauze voll hat

Ok, um das nachvollziehen zu können, muss man sich natürlich erst mal in so einen Virus hineinversetzen.

Ich mein‘, er hat es ja auch nicht leicht, immerhin muss er sich mit einem Menschen einlassen, was ja doch eine ziemlich große Hürde ist. Wenn ich ein Virus wäre, würde ich mir das schon gut und mehrmals überlegen.

Dann dürfte er auch Probleme mit dem eigenen „Ich“ haben. Erst ist er einfach „Corona“, bestenfalls noch ein bisschen was mit medizinischen Namen wie SARS vorne dran, aber das merkt sich eh kaum einer, siehe auch Tempo und Taschentuch.

Anschließend muss noch einer draufgelegt werden, weil der Spannungsbogen irgendwem nicht ausreicht, also Delta und neuerdings jetzt Omikron.

Sollte es nun so kommen, dass die weiteren Varianten, gerade vielleicht auch wegen der Antidiskriminierung und so weiter, mit Vornamen versehen werden, dann hört man garantiert die ersten Stimmen, die jammern, weil es eben doch diskriminierend ist, dass der/die Virus:innen nicht korrekt geschlechtsneutral ist bzw. sind.

Nun, GENAU IN DEM MOMENT wird es dem Virus viel zu peinlich, sich mit Menschen zu infizieren und er wird verschwinden! Außer ganz bestimmten Menschen, tut sich das doch keiner freiwillig an!

Übrigens, ich will hier nicht auf Kosten der Gesundheit einen blöden Gag machen, ich habe mich nur mal wieder durch Themen in den Medien triggern lassen, die genau dies alles zum Thema hatten ;-)

 

 

Der Lebensakku

AkkupegelVerzeiht mir, wenn der Beitrag jetzt einen etwas morbiden Eindruck macht, so ist er eigentlich nicht gemeint.

Meine folgenden Gedanken wurden durch eine Bemerkung angeregt, welche ich zufällig aufgeschnappt habe. Wird höchstwahrscheinlich beim Arzt gewesen sein, ich weiß es nicht mehr genau.

Jedenfalls ist mir im Gedächtnis geblieben, dass ein Mann auf einem Stuhl sitzt und auf sein Handy schaut. Er wird gerufen, erhebt sich und nach einem kurzen Blick auf das Display entfernt er sich mit den Worten: „So, dann mal sehen, wie voll denn MEIN Akku noch ist!“ Irgendwie war es der Tonfall, der meine Aufmerksamkeit erregt hat, was mag er wohl erwarten? Für einen kurzen Moment hat mich das gefesselt.

Im Prinzip macht sich ja kaum jemand gerne Gedanken zum Ablaufen der eigenen Eieruhr, nicht? Zugegeben, mit 20 empfindet man seine Jahre anders als mit 50 und dies, obwohl ja niemand vorhersehen kann, was noch vor einem liegt. Unglücke und Krankheit kennen zudem keine Jugend. Wenn man seine Jahre mal zerlegt, steht „alt“ allerdings nicht wirklich für die reale Anzahl an erlebten Jahren, sondern eher für das, was man unbewusst als zu erwartenden Rest einschätzt.

Würde jemand die Darstellung der Restlebenszeit mit der Akkuanzeige von technischen Geräten realisieren, wäre das Ergebnis wohl wirklich eher düster. Wer kennt nicht das Gefühl, dass ein Akku mit 60 % Energie, noch gut was leisten kann. Bei 30 % wird aber schon unbewusst, nach der nächsten Steckdose gesucht. Dabei weiß aber auch jeder, dass in den meisten Fällen die Geräte noch wesentlich länger durchhalten, als der Ladestand vermuten lässt.

Gedanken eben…

 

 

 

Weihnachtseinkauf mit dem Auto: Neue Feinde und Freunde

Parken an WeihnachtenWisst Ihr eigentlich, wie man sich Feinde beim Weihnachtseinkauf machen kann? Ohne dies zu wollen? Ich erklär’s kurz…

Voraussetzungen, oder besser, was wir brauchen:

Den Tag vor Heiligabend, ein Lebensmittelgeschäft, einen rappelvollen Parkplatz und eine Stellfläche, auf welcher man, unter Einsatz seiner Gesundheit, den eigenen PKW abgestellt hat (an Heiligabend selber, dürfte das ebenfalls sehr gut funktionieren).

Nun geht man nach den Besorgungen einfach zum Auto, weil der Rest der Family noch an der Kasse steht und plant, vorsorglich den Kofferraum zu öffnen. Zeitgleich hat aber eine unbekannte Frau ihrerseits den Parkplatz befahren und möchte natürlich ihr eigenes Auto zeitnah abstellen. An solchen Tagen ein mutiges Vorhaben, ein kritischer Augenblick!

Jedenfalls hat die gewitzte Dame durch ihren geübten Blick längst erkannt, dass man selber mit dem Schlüssel in der Hand zu seinem Fahrzeug geht. Sie bremst hart, blinkt schon im vorauseilenden Gehorsam und steht. Hinter ihr beginnt der Stau durch Nachfolgende, das Adrenalin steigt von Fahrer zu Fahrer. Ich gehe also zu meinem Auto, öffne den Kofferraum und mache: Nix!

Warum auch? Ist ja noch nichts da, zum Einpacken, kommt erst noch. Die werte Dame allerdings ist nun plötzlich weniger damenhaft, sie erinnert eher an eine Furie. Dem Gesicht nach. Vielleicht auch, weil ich nur lächelnd den Kopf schüttle, mit den Schultern zucke und zum jetzigen Zeitpunkt garantiert nicht wegfahren werde. Shit happens, Baby! Sie gibt auf und fährt weiter, allerdings nicht ohne zu demonstrieren, dass über 4000 Umdrehungen pro Minute an Motordrehzahl, beim Anfahren eher sinnlos sind. Auf einem Parkplatz zumindest, bei feuchtem Untergrund… Ich war echt am überlegen, ob ich das Spielchen wiederhole. Nur um zu schauen, ob der oder die Nächste genau so drauf sind. Man soll aber das Universum nicht reizen, oder?

Wenige Minuten später wird einem dann aber wieder gezeigt, was für ein guter Mensch man doch wahrscheinlich ist. Das gekaufte Gut ist verstaut und das Auto wird dicht gemacht, als ich beim Einsteigen einen älteren Herren sehe. Er rollt langsam an uns heran und gestikuliert die Frage, ob ich wegfahre. Ich zeige auf mein Auto und in die Fahrtrichtung, um zuzustimmen. Der Mann lächelt, ich lächle zurück und kann in Ruhe ausparken, da er ja den Weg blockiert und mir somit freie Bahn beschert. Es fehlt nur noch ein dezenter sakraler Gesang und ein wenig gleißendes  Licht, um die Szene abzurunden. Seufz.

Hab‘ ich jetzt etwas dramatisiert und ausgeschmückt? Mit Sicherheit ;-)