Insulin spritzen – Die Länge der Nadel

Wie tief darf’s denn sein?

Ich bin ja nun nicht der Schlankeste und wurde wohl deshalb darauf angesprochen, wie lang denn meine Nadeln zum Spritzen des Insulins sind.

Klare Antwort: 6 Millimeter.

Die benötigte Nadellänge hängt übrigens nicht mit der Körperfülle zusammen. Es soll ja die Haut durchdrungen werden, nichts tiefer liegendes. Vor einigen Jahren hat mir allerdings sogar ein Arzt 8 mm Nadeln verschrieben, eben wegen des Übergewichtes. Ich habe sie lange benutzt und kann sagen, dass es im Vergleich zu meiner heutigen 6 mm Variante, keinerlei Unterschied bei der Wirkung des Insulins gegeben hat. Selbst jetzt nicht, wo mittlerweile 28 kg  41 kg von mit runter sind. Der Einstich, ist bei längeren Nadeln allerdings schon etwas unangenehmer.

Wie immer halte ich es für möglich, dass in bestimmten Fällen anderen Menschen auch anders reagieren, meine Erfahrungen sind aber gegenteilig. Natürlich habe ich den Umstieg auf 6 mm nicht alleine entschieden, da hängt meine nun schon länger aktuelle Ärztin mit drin. Wieder als Tipp: Fragt beim Arzt nach, gerade wenn Ihr der Meinung seid, Anweisungen oder Verordnungen sind nicht richtig!

 

 

Abnehmen, Kilos, Nicht-Diät, Diabetes: (K)ein K(r)ampf – Vorsicht, länger!

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Kleines Vorwort:

Ganz wichtig! Ich bin kein Arzt, nicht annähernd medizinisch ausgebildet. Der folgende Text ist eine völlig subjektive Auswertung meiner persönlichen Erfahrungen, Erwartungen und Gedanken. Ich will nicht behandeln oder belehren, ich will nur berichten. Wer immer ein gesundheitliches Anliegen hat, muss in erster Linie zum Arzt! Beherzigt das bitte!

Dieser Artikel hier ist wahrscheinlich ungewohnt für regelmäßige Leser meiner Seiten. Warum? Weil er kein Gedankenspiel ist, sondern eine nun schon länger andauernde Lebensumstellung beschreibt, die ich abgechlossen habe. Nein, nicht abgeschlossen, die meinen Alltag derart verändert hat, dass es seither einfach anders läuft. Abschließen kann nur Dinge mit einmaligem Charakter, eine Umstellung führt zur Veränderung, die sollte andauern, wenn positive Ergebnisse eintreten.

Der Name „Desasterkeis“, der meine Domain kennzeichnet, kommt für mich übrigens nicht von ungefähr. Er beschreibt meine Lebenserkenntnis, dass man eigentlich immer mit den gleichen Tatsachen verbunden ist. Die Spielfiguren ändern sich, die Zeiten – niemals aber der Kreislauf aus:

Problem – Analyse – Planung – Änderung – Ergebnis – Fazit.

Ist man mit dem Fazit nicht zufrieden, geht es beim ersten Punkt wieder los, dem Erkennes des Problems, des Desasters. Ich bezeichne so etwas eben als Desasterkreis.

Um den Kreis aufzubrechen, müssen Veränderungen her! Aus dem Kreis heraus, führt nur ein Richtungswechsel. Gerade beim Thema Ernährung, passt das schon sehr gut, denke ich.

Der Artikel ist übrigens auch verhältnismäßig lang. Ich denke allerdings, dass Menschen, die sich ernsthaft mit ihrer Gesundheit und Ernährung befassen, gezielt nach Erfahrungsberichten suchen und die Mühe des Lesens auch aufbringen. Es kann natürlich gut passieren, dass meine Erkenntnisse für andere unpassend sind, es sind eben nur meine ganz persönlichen Gedanken und Berichte. Sollte jemand vielleicht auch einfach nur gerne in diesem Blog lesen, freut mich das natürlich trotzdem ungemein ;-)

Um was es geht:

Um meine Erfahrungen beim Verringern des eigenen Körpergewichtes. Dabei, was mich persönlich natürlich am meisten freut, auch um Erfolge.

Nein, keine Diät! Diäten sind für Politiker und Showeffekte. Wer meint, wenn er mal vier Wochen weniger oder kontrollierter Nahrung zu sich nimmt, genügts für alle Zeit, betrügt sich schlicht selber. Man kann nicht einen Monat im Jahr Disziplin zeigen um zu legitimieren, dass man während der anderen 11 fröhlich alles in sich hineinstopft. Ich sage nicht, das darf man nicht. Muss jeder selber wissen. Wenn man aber Gewicht verlieren will, weil man ein Problem erkannt hat, gibt es einen Grund zum Reagieren. Irgendetwas muss Alarm geschlagen haben.  Wer mit seinem Selbst zufrieden ist, kommt doch auf so eine Idee gar nicht.

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