Das ist kein Porno, das ist Romantik!

romantikschneckenAlles moralisch einwandfrei hier!

Ich weiß ja, dass die meisten Leute immer von unanständigen Dingen ausgehen, wenn sich zwei Exemplare einer Gattung irgendwie berühren. Ganz besonders dann, wenn dies irgendwie am unteren und auch oberen Ende des jeweils anderen Körpers geschieht. Sicherlich spielt da aber auch die jeweilige Anatomie eine gewisse Rolle.

Ok, zugegeben, Erotik und Romantik gehen Hand in Hand und können zu Missverständnissen führen, man muss da schon aufpassen, gelle? Aber natürlich gehen wir hier im Blog mal von FSK 0 aus, nicht von Schweinkram.

Klar, es wird immer etwas schlüpfrig, wenn ausgerechnet Worte wie „feucht“,  „schleimig“ und „nackte Schnecke“ eine Rolle spielen. Alleine bei den Begriffen sollte man(n) auf sein Kopfkino aufpassen, es wird heutzutage ja so schnell etwas unterstellt, entsetzlich, entsetzlich …

Natürlich und ohne Frage ist das auf dem Foto dargestellte pure Romantik, ich will ja hier nicht ins Schlüpfrige abgleiten, wenn auch im Schneckentempo.

Allerdings habe ich schon Leute gesehen, die bei diversen Balzversuchen nicht weniger glitschig wirken :mrgreen:

Nebenbei soll es ja sogar wirklich Amateurerotiker*²innen geben, die auf diesem Geschwindigkeitsniveau agieren. Ok, über Geschmack lässt sich schlecht streiten…

 

*² (Ich wollte jetzt auch mal so ein Sternchen verwenden und stelle fest, es sieht auch hier scheiße aus -) )

 

 

Ach wie schön

kaffeeschleifchenAntiromatik?

Ich wollte einfach auch jetzt ein bisschen Romantik beim Kaffee am Tisch versprühen.

OK, vielleicht bin ich da jetzt nicht so der Tatelntierteste, aber ich übe auch noch ☝ ;-)

 

 

 

 

 

Diese „besonderen“ Tage…

Frühstücks-Survival-PackEs fehlt was!

Wo? In der Reihe der Tage, an denen die Geschäfte einem mit Aktionen, Rabatten, Sonderposten und bestimmten Produkten, geradezu die Taschen vollstopfen!

Valentinstag, überall Plüsch und Blumen und in Rosa.

 
Ich würde mir ja mal so Motto-Tage wünschen, die einen wirklich weiterbringen.
Wo Bierschinken und Räucherspeck, sich an den Kassen türmen oder wenn man an der Wursttheke, eine Wurstscheibe als Aufmerksamkeit bekommt.
ALS ERWACHSENER ;-)
Gerne auch so ein ‚Frühstücks-Survival-Pack‘ wie auf dem Foto, wenn es noch sehr früh am Tage ist. So was eben!
Wenn dann der Partner lächelnd auf Dich zukommt und Dir, verführerisch lächelnd, mit den Worten: „Auf das Du so schwer bleibst, wie Du bist!„, ein Mettbrötchen anbietet.
Das wäre doch auch mal ein Erfolg, oder? ;-)

Es könnte übrigens durchaus sein, dass ich heute hungrig einkaufen war. Merkt man das?

 

Schau mir in die Augen, Kleines!

Der erstaunte Blick des GrashüpfersEine romantische Begegnung

Das Foto ist zugegeben nicht mehr ganz neu. Es lag Jahre in der Ablage, um jetzt endlich an die Öffentlichkeit zu kommen. Vielleicht habe ich es sogar schon irgendwo verwendet, allerdings ohne die wirklich tiefe Verbindung, die ich zu dem Tier im Bild hatte, Fremden zu enthüllen.

So ein Moment darf jedoch nicht vergessen werden. Wenn man einen grünen Fleck an der Wand entdeckt, sich neugieig nähert und der kleine Grashüpfer einem erwartungsvoll, ohne jede Scheu, in die Augen sieht. Herzzerreißend, nicht? Das hat so etwas kuscheliges und wärmendes, mir wurden glatt die Knie weich. Er musste errettet werden, ich musste ihn in Sicherheit wissen.

Glaubt wieder keiner, klar. Ich hatte echt weiche Knie! Das Insekt saß nämlich oben, knapp hinter dem Kühlschrank an der Wand und sollte da weg. Ich musste an ihn irgendwie ran! Die Kinder waren noch klein, eines von ihnen einfach hochzuwerfen, erschien mir aber letztendlich doch unpassend. Frau kam auch nicht da hoch. Sie zu werfen, hätte obendrein noch blödere Folgen gehabt. Für mich!

Das hieß: Leiter!

Ich hatte keine Leiter! Das wieder hieß, Stuhl + Fußbank auf Stuhl + Zehenspitzen = Zitterpartie! Außer mir wollte da natürlich keiner draufsteigen, war ja klar. Schissbüxen! Und ja, da wurden mir die Knie labberig! Obendrein musste da ja auch das Foto gemacht werden, völlig außen vor, das der Kerl ja auch hätte abhauen können. Hüpfen und so! Aber, ich hab’s überlebt! Den Kampf ausgefochten.

Der Hüpfer wurde gerettet und in die sichere Freiheit entlassen – Happy End! Zum Abschied habe ich ihn leise „Casablanca“ getauft. Grashüpferromatik!