Fred und der Ouzo – da musste eine Lösung her ;-)

Fred-3-1000-Titel-SizedAus dem Leben von Fred

Nun, für alle, die ihn noch nicht kennen, das auf dem Foto dort, das ist Fred. Er ist vor einigen Tagen, eher zufällig, hier im Desasterkreis heimisch geworden.

Was geschah?

Leider hatte er gleich am ersten Abend ein Gläschen Ouzo entdeckt und musste probieren, was das denn nun für Zeug ist.

fred-koTja, da er keine Ahnung hatte, was übertriebene Gier bei Alkohol für Folgen hat, ging das natürlich schief. Ihr könnt Euch kaum vorstellen, wie er am nächsten Morgen gejammert hat, zu gebrauchen war er überhaupt nicht.

Das Desaster

Ich bin nun aber kein Mensch, der andere zuschauen lässt, wenn er sich ein kleines Leckerchen gönnt, da käme ich mir schäbig vor, überhaupt macht er ja viel von dem nach, was ich so den ganzen Tag veranstalte.

Allerdings ist für so einen kleinen Kerl wie Fred, ein normales Schnapspinneken einfach zu groß, wie ja das Geschehene schön beweisen hat, und da ein einziger dicker Kopf am „Tag danach“, noch nie jemandem vom Saufen abgehalten hat, nun ja …

Also musste eine Lösung her. Da es obendrein auch etwas unbequem war, ständig auf dem Tisch zu sitzen, brauchte er ohnehin einen Sessel, warum also nicht auch gleich etwas Geschirr basteln? Dem 3D-Drucker sei Dank, kann man solche Sachen ja nun recht einfach herstellen.

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Fred und der Ouzo

Freds 1. OuzoDie Neugier

Ihr kennt ja jetzt wahrscheinlich Fred. Falls nicht, er ist einfach ein weiterer Teil vom Desasterkreis, alles ganz ernsthaft natürlich, einer muss ja hier aufräumen.

Nun, am ersten Abend nach seinem Einzug hier, hat er natürlich auch mein abendliches Ouzo-Ritual mitbekommen, was ihn scheinbar ziemlich neugierig gemacht hat. Kaum ist er mit dem Schnapsglas kurz alleine, muss er natürlich antesten, was da drin ist.

Da er dieses Getränk und Alkohol überhaupt noch nicht kannte, ging das natürlich in die Hose :mrgreen:

freds-erster-ouzo-animiertIch habe eine kleine Zusammenfassung der Geschehnisse dann mal in einem ganz kurzen GIF-Bildchen animiert zusammengefasst, seht Euch das Elend am besten selber an, da werde ich mir etwas einfallen lassen (müssen). Am nächsten Morgen war er natürlich zu gar nichts zu gebrauchen :roll:

Und Ihr wisst ja: Humor ist, wenn man trotzdem lacht ;-)

 

 

Schnell nur ein Emoji

emotionÜbrigens:

Gelegentlich nur mit Emojis zu antworten ist keine Faulheit oder Geringschätzung, es ist oft ein Zeichen von Respekt!

Es sagt nämlich auch aus, dass man einer Person unbedingt antworten möchte, obwohl eigentlich keine Zeit zum Schreiben vorhanden oder die Situation ungünstig ist :!:

OK, es gibt bestimmt auch Schreiber, bei denen die Faulheit im Vordergrund steht.

Immerhin bekommt man so aber überhaupt eine Reaktion, die ansonsten vielleicht völlig ausbleiben würde. Auf die Antwort kann man dann auch komplett verzichten?

Nun, vielleicht. Irgendwie steht man mit diesem Menschen aber doch in Kontakt oder hat ihn (oder sie) vielleicht sogar zuerst angeschrieben, komplett irrelevant kann’s dann doch nicht sein?!

Nebenbei, ein „OK“ ohne jedes Symbol, finde ich auch nicht besser. Selbst bei diesen simplen zwei Buchstaben, kann ein Emoji doch den Unterschied zwischen „Super, so machen wir das“ oder „leck mich am Arsch“ ausmachen.

Nach meinem letzten Beitrag zu diesem Thema, habe ich einige Nachrichten erhalten, dass Menschen die sich oft dieser Symbole bedienen, kindisch, ungebildet oder unseriös sind oder zumindest wirken.

Das sehe ich nicht so

Natürliche und persönliche Kommunikation, wird extrem stark von Gestik und Mimik gesteuert, da spielen Emotionen eine Rolle, wenn nicht DIE Rolle. Bei und mit purem Text, säuft das alles ab, so etwas fördert falsche Eindrücke und Missverständnisse.

Muss ja nicht jeder so sehen ;-)

 

 

Smalltalk, nein Danke!

SchweigIch hasse Smalltalk!

Floskeln auch, vielleicht sogar gerade die. Ach ja, Phrasen! Ne, muss auch nicht sein.

Wenn, dann nur in ganz speziellen Situationen und bei Menschen, mit denen man in Kontakt treten muss, die man aber wirklich nicht kennt, um eben die Situation zu entspannen. Selbst dann aber, ist mein Mittel der Wahl eher ein Scherz, eine kleine Geste. So kann man auch sein Gegenüber besser einschätzen. Oft sind Leute, die auf eine Floskel sofort mit Smalltak anspringen, eher oberflächlich und erscheinen simpel. Trifft man sich nie wieder, geht das ja gerade noch. Sieht man sich aber öfter und kommt über den Smalltalk nie hinaus, kann das echt anstrengend werden, wirklich dazu führen, dass der Kontakt vermieden wird. Von mir jedenfalls ;-)

Warum? Weil ich so etwas für eine einfache Lebenszeitverschwendung halte. Was könnte man in der Zeit nicht alles sagen, was wirklich Inhalt hat, womit man weiterkommt.

Kleines Beispiel:

Herr A. trifft Herrn B.

A.: „Hallo B. Lange nicht gesehen! Wie geht es? Was machen die Kinder?“

B.: „Ja grüß‘ Dich A! Alles wie immer, außer (Geld, Aua, Leid, Glück, Wetter)…“

A.: „Sach bloß. Das ist aber (toll, blöd, teuer, warm, rosa). Na, ich habe gleich einen Termin, lass uns beim nächsten mal genauer drüber sprechen. Tschühüüs und viele Grüße!“

B.: „Ja, müssen wir machen. Danke und auch viele Grüße an X,Y und Z!“

Was da aber gerade wirklich abgelaufen ist:

A. ist mit wichtigen Gedanken befasst, geht an die Straße entlang, sieht B. entgegen kommen, an ein Ausweichen ist nicht mehr zu denken. In der ersten Panik wird sortiert: Wer ist das? Könnte er was wollen? Ist er wichtig? Das Gehirn hat aber schon lange entschieden, sicherheitshalber den weichgespülten Weg zu gehen, den des geringesten Widerstandes. Kleines, absolut unbedeutendes Gespräch, zu nichts verpflichten und möglichst schnell wieder weg. Flucht!

B. hingegen geht es gerade nicht gut. Er würde sich gerne etwas von der Seele reden. Bei fast jedem, nur nicht bei A., der aber ausgerechnet jetzt den Weg kreuzt. Er wird gleich die Sprechdistanz erreichen, soll er grüßen? Da nimmt A. ihm aber schon die Mühe ab und beginnt das Gespräch. Noch ehe sich B. dessen bewusst wird, hat er zum Gruß auch schon begonnen, sein Befinden zu erklären, schließlich hat A. ja gefragt. Ganz schnell merkt B. aber, dass die Mühe vergeudet ist, es waren einfach nur Floskeln, ein Stück Smalltalk, kein wirkliches Interessa am Gegenüber.

A. ist froh, nun wieder seinen Aufgaben nachkommen zu können, B. ist noch frustrierter, weil er sich ärgert. Er ärgert sich über seine eigene Naivität, auf ein ernsthaftes Gespräch gehofft zu haben.

Hätten beide sich nur einfach einen guten Tag gewünscht, wäre das völlig ausreichend gewesen. Wann ist überhaupt bei so etwas mal mehr herausgekommen, als die Gerüchteküche anzuheizen? Soll das Höflichkeit sein? Ich weiß nicht, man kann so etwas vielleicht auch zwischen Heuchelei und Geringschätzung einsortieren, empfinde ich jedenfalls.

Wollte ich auch nur mal erwähnt haben :-D