Die Bonbondose

BonbonschaleKunst?

Ihr wisst ja, in Sachen Kultur und Kreativität bin ich nur schwer zu toppen. Jetzt stellt Euch nur mal vor, Ihr sitzt irgendwo in einem Internatszimmer, die Tüte mit den Salbeibonbons zerlegt sich und die ganze Pracht kullert immer wieder durch die Gegend…

Wohl dem, der dann noch eine Thunfischdose zur Hand hat! Der Geruch? OK, der ist noch eine zu lösende Aufgabe, aber das wird jeden Tag besser :mrgreen:

PS: Natürlich habe ich das Dingen ordentlich gereinigt ;-)

 

 

 

Schirmständerkunst

StandkunstEine vergängliche Skultpur

Draußen auf dem Hof, also irgendwie am und im Garten:

Sie: „Was’n das?

Ich: „Ein altes Handtuch auf dem Sonnenschirmständer?!

Sie: „Willst Du das so lassen?“

Ich: „Warum nicht, das ist Kunst!“

Sie: :shock:

Ich: „Schirmständerkunst!“

Sie: „Nimm das weg!“

Ich: „Ganz große Gartenkultur!“

Sie: „SOFORT!“

So schade :mrgreen:

 

 

 

Ich glaube, ich bin ein Banause

Sound with SilenceKulturunwürdig?

Ganz oft, wenn im Radio aber auch Fernsehen etwas künstlerisch- oder kulturell Wertvolles angepriesen wird, gerate ich ziemlich schnell an meine Schmerzgrenze.

Ich bin auch nicht selten derjenige, der sich Filme und Bücher mit schlechten Kritiken gerade wegen dieser negativen Bewertung zu Gemüte führt. Umgekehrt kann ich zudem oft nicht verstehen, was an manchem Hype denn so unwiderstehlich sein könnte.

Nicht schlimm?

Na, wenn man schweigt, merkt es ja keiner. Wenn da aber ein Haufen Leute steht und mit Jubelrufen wie „Oh grandios, toll“ oder „Das ist unübertroffen“ meine Ohren füllt, muss ich oft sagen:“ Sorry, finde ich scheiße!

Alleine die Blicke der Mitmenschen, sind dann allerdings unbezahlbar :mrgreen: Vor allem die von denen, wo ich den Verdacht habe, sie sehen es ähnlich. Vielleicht müssen diese aber Rücksicht auf die Laune der Schwiegermutter nehmen, wer will schon auf’s Erbe verzichten? Vielleicht geht es auch um die Gefahr, der Verweigerung von „Mittwochs-Sex“. Nein, nicht mit der Schwiegermutter, was denkt Ihr denn von mir?

Erlebtes

Es gab mal eine, ihrer Meinung nach, vorgesetzte Kollegin, die uns zu einer Firmenweihnachtsfeier eine schwangere Sängerin offerierte, welche stark verjazzte Musik zum Besten gab. Mein Kollege (Gruß an Jürgen) und ich hatten allerdings Sorge, dass es nicht der Gesang war, der sie zum Schallwellenerzeugen animierte, sondern das die Dame schon unter starken Wehen litt. Immerhin hätten wir dann wahrscheinlich heißes Wasser und Handtücher benötigt, weiß man ja. Nun, wir haben auch nicht wirklich ein Geheimnis aus dieser Erkenntnis gemacht, allderdings gedacht, bei dem Lärm würde uns ohnehin keiner verstehen. Falsch gedacht… Was meint Ihr, wie viele der bis dahin andächtig Lauschenden, plötzlich unserer Meinung waren? Komisch, oder?

Nicht falsch verstehen, das war eine ganz liebe Frau, mit guter Stimme und singen konnte sie auch, vermutlich jedenfalls. Die Stilrichtung hat aber eher beinhaltet, dass jeder Musiker wohl offensichtlich eine eigene Melodie spielen durfte, wer soll das denn dann wirklich würdigen können? Bis dahin hatte ich auch noch geglaubt zu wissen, welches Instrument wie klingt. Ha, weit gefehlt! Wie, der Wille zählt? Ja, aber manchmal  nicht bis 3!

Weiterlesen