Dampf ist kein Rauch!

Qualm ist nicht DampfÜber E-Zigaretten und gelbe Tapeten

Gelegentlich wird man ja eher unfreiwillig und zufällig Zeuge der Gespräche seiner Mitmenschen.

Wenn einem das Thema vertraut ist, steigt man gedanklich mit ein und es können drei Dinge geschehen:

  1. Inhaltlich passt es, stilles inneres Kopfnicken.
  2. Es werden nur Phrasen gedroschen, das eigene Interesse sinkt.
  3. Du denkst: „Was laberst Du denn da?“ und man muss sich bremsen, nicht verbal einzuschreiten, was manchmal echt eine Herausforderung ist! :roll:

Hier geht es um Nummer 3

Viele Menschen meinen scheinbar, dass sie automatisch im Recht sind, wenn sie ohne Prüfung der Fakten Meinungen übernehmen, die sie irgendwo gehört haben.

Frei nach dem Motto: Ich schließe mich mal an, klingt logisch und es darf ja nichts positiv werden, weil es negativ sein MUSS.

Vor allem selten im Gedanken von „Ich bin der Meinung, dass ..“, sondern eher „Es ist so, weil ich es sage!“

Ich weiß, das gilt für ganz viele Dinge in der aktuellen Zeit, aber Knackpunkt heute:

Der tagelang anhaltende „Gestank“ von E-Zigaretten und versaute Wände durch das Qualmen und Pauschalen wie „Rauchen und Dampfen ist beides das Gleiche!

Weil ich das immer wieder höre, schreibe ich einfach mal ein paar Zeilen dazu.

Klar, nicht jeder mag jeden Geruch (ist beim Kochen aber auch nicht anders) und wenn man sich an etwas stören WILL, dann WIRD man das auch KÖNNEN. Nur, dass die Dampferei genauso nachhaltig in der Bude mieft wie Zigaretten, das ist schlicht falsch.

Kein Teer, kein Problem

Um es also noch mal klarzustellen:

Nein, E-Zigaretten hinterlassen keinen hartnäckigen Gestank wie Tabakzigaretten!

Der feine Dampf besteht nicht aus verbranntem Teer und anderen Rückständen, sondern aus verdampften Liquids – und die sind bei normaler Verwendung wasserlöslich.

Auch das hartnäckige Vergilben von Wänden oder Möbeln ist ein Phänomen des klassischen Rauchens, das durch den Teer und die Verbrennungsstoffe entsteht. Wer also Angst hat, dass die Wohnung durch E-Zigaretten in eine Raucherhöhle verwandelt wird, kann beruhigt sein.

Bleibt der Geruch hängen?

E-Zigaretten erzeugen keinen klassischen Rauch, sondern Aerosol, das sich viel schneller verflüchtigt als Tabakqualm.

Das bedeutet, dass der Duft – meist fruchtig oder süß – nur kurz wahrnehmbar ist und sich nicht hartnäckig in Stoffen oder Tapeten festsetzt. Wer schon mal neben einem Tabakraucher und einem Dampfer stand, weiß, dass der Unterschied gewaltig ist.

Während herkömmlicher Rauch tagelang in Räumen und Kleidung hängt, ist der Dampf einer E-Zigarette nach wenigen Minuten kaum noch wahrnehmbar.

Das ist auch logisch:

Dampf ist eben Dampf – wie der von einer heißen Suppe.

Er verfliegt, löst sich auf und bleibt nicht in jeder Ritze hängen. Ganz anders als Qualm, der aus Verbrennungsprozessen stammt, sich mit Partikeln in die Umgebung frisst und unangenehme Rückstände hinterlässt – wie bei einem offenen Feuer oder eben einer normalen Zigarette.

Können E-Zigaretten Wände vergilben?

Kurz und knapp:

Nein!

Nikotin kann zwar bei sehr häufiger Nutzung zu Ablagerungen führen, aber diese sind bei E-Zigaretten im Vergleich zu Tabakzigaretten verschwindend gering und überhaupt ist das Nikotin ohnehin eher das kleinere Übel bei all dem Zeug.

Beim klassischen Rauchen sind es vor allem Teer- und Verbrennungsstoffe, die sich auf Oberflächen absetzen. Da E-Zigaretten jedoch auf Verdampfung setzen und keinen Teer enthalten, bleibt die Wandfarbe schlicht unverändert.

Fazit: Keine Angst vor hartnäckigen Spuren

E-Zigaretten mögen zwar nicht komplett spurlos bleiben, schließlich dampft man immer noch Flüssigkeiten, die sich minimal in der Luft verteilen können. Aber im Vergleich zu herkömmlichen Tabakzigaretten ist der Effekt verschwindend gering.

Weder bleibt ein unangenehmer Geruch in der Wohnung hängen, noch verfärben sich Wände oder Möbel dauerhaft. Wer also Sorge hat, dass Dampfen dieselben Spuren hinterlässt wie Rauchen, kann entspannt durchatmen (blödes Wortspiel, ich weiß :mrgreen: )

Natürlich ist die beste Lösung immer noch, gar nicht erst eine Sucht zu haben. Ich habe hier bei „Ärztliche Anzeigen“ tatsächlich mal einen Bericht gefunden, bei dem ich inhaltlich fast komplett mitgehe, weil es sich einfach mit den Erfahrungen deckt, die ich nach 12 Jahren dampfen gesammelt habe. Leider ist die Großzahl der anderen Artikel im Netz so verfasst, dass man die Vorteile zwar zwischen den Zeilen lesen kann, aber unterm Strich MUSS die E-Zigarette schlussendlich, egal wie, genauso übel sein, wie das glühende Zeug.

Scheinbar ist es wirklich so, dass egal wie die E-Zigarette in keinem Fall in der Öffentlichkeit besser abschneiden darf, als die herkömmliche Kippe. Ein Schuft, wer da an Böses denkt …

Also, bevor man über E-Zigaretten meckert, sollte man sich lieber anschauen, was wirklich Fakt ist und nicht einfach die Mundpropaganda der ewigen Besserwisser nachplappern.

Das gilt übrigens für vieles im Leben ;-)

 

 

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Nutze es so, wie es sich anbietet!

Nutze es so, wie es sich anbietet!Na, wenn’s doch da steht?

Gestern habe ich mal wieder einen Musikecken-Gitarren-Optimierungs-und-Pflege-Tag eingelegt.

Teil so einer Aktion ist natürlich, dass man in der ganzen Menge der Aufgaben immer wieder mal die Gitarre in die Hand nimmt, ob sie denn noch funktioniert. Ich mein‘, es könnte ja sein, dass was nicht mehr funktioniert, gell?

Wenn man dann nicht über den ganzen Tag verteilt den Zorn anderer Menschen im Raum auf sich ziehen möchte, weil die Gitarre garantiert gegen die Lautstärke des Fernsehers gewinnt, greift man doch eher mal zum Kopfhörer.

Jetzt ist es ja so, dass man dann doch eher mal auf dem Fußboden sitzt und wenn dann eben dieser Kopfhörer einen „Parkplatz“ sucht, nimmt man eben, was da ist ;-)

Doppelnutzung?

Ja, so ein Schuhkarton ist echt eine praktische Sache!

Man kann etwas hineinlegen, etwas anderes drüberstülpen und die Dinger sogar stapeln!

Blöde ist’s allerdings eher, wenn der Karton umständehalber nur zwischengelagert ist, weil er hier sozusagen wartet, bis er seinen Zielort erreicht. Ich habe eigentlich nur etwas mitbestellt, was ich der Empfängerin erst in ein paar Tagen mitbringen kann.

Er wird schon fehlen, der Ständer, Halter, Karton … :mrgreen:

 

   

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Einfach mal die Kappe halten ;-)

Fender-Ständer mit Resis-Tec-Logo?Oder doch Fender-Ständer?

Ich schreibe ja hier gerne mal über Dinge, die im Alltag zwar zu sehen, aber trotzdem irgendwie transparent sind.

Zusätzlich habe ich scheinbar den Drang, dass ich jede Chance nutzen muss, irgendwas irgendwo drüber zu hängen.

Außer natürlich, es ist eine Garderobe, die ignoriere ich grundsätzlich :mrgreen:

Immer griffbereit

Ey, das hat aber auch seinen Grund!

Wenn ich nämlich spontan auf irgendeine Idee komme, bei der man schnell vor die Tür muss, soll es halt sofort losgehen!

Dann habe ich absolut und auf keinen Fall irgendein Interesse daran, erst ewig lange meinen Kram zusammenzusuchen, ehe ich starte! In den einen Raum für Hose und Pullover, in den anderen für die Schuhe und dann noch zu irgendeinem Hut- oder Jackenhaken? Gehts noch? Mensch, bis dahin bin ich ja schon wieder von dem zurück, was ich eigentlich vor hatte :shock:

Egal, jedenfalls muss so eine Kappe einen festen Platz haben, immer griffbereit und sichtbar sein. Sonst liegt sie nämlich mal hier, dann dort, jemand hockt sich drauf oder vergisst sie schlichtweg.

Außerdem ist so eine Fender-Telecaster echt eine würdige Basis :mrgreen:

 

 

 

   

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Wenn nichts zu sagen ist – Klappe halten

Pssst... Meinung ≠ FaktPssst… Meinung ≠ Fakt

Wenn man beruflich in den sozialen Medien unterwegs ist, liegt es in der Natur der Sache, dass man dort recht viel mitliest.

Manchmal aus purer Neugier, oft aber auch, weil ein Thema in irgendeiner Form für den Job relevant ist.

Vor allem die Kommentare sind es

Irgendwie habe ich gerade (mal wieder) den Punkt erreicht, an dem ich einfach meine Gedanken im Blog niederschreiben muss :roll:

Es gibt Tage, da stolpert man von Kommentar zu Kommentar und fragt sich:

Muss wirklich jeder Gedanke raus in die Welt?

Nur weil jemand glaubt, dass etwas so ist, macht es das noch lange nicht wahr.

Und schon gar nicht, weil es irgendwo im Internet steht!

Eine Meinung ist eben nur das: eine Meinung.

Fakten erfordern Beweise, und die fehlen oft in den wilden Diskussionen, die online abgehen. Richtig übel ist es aber, wenn kleinere Accounts großen nach dem Mund reden, ich möchte jetzt das Wort „anbiedern“ vermeiden, aber … :mrgreen:

Manchmal ist es einfach besser, nichts zu sagen, als mit Halbwissen oder Behauptungen für noch mehr Verwirrung zu sorgen. Pause machen, nachdenken, und dann vielleicht doch mal die Klappe halten ;-)

Wir wissen es alle:

„Wenn man nichts zu sagen hat – einfach mal die Fresse halten!“

(Dieter Nuhr)

 

 

   

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Eis immer schön warmhalten!

Wahre Liebe fröstelt nicht ;-)Man muss sich halt anpassen!

Ich mein‘, wenn der Sommer schon nix taugt, dann heißt es eben flexibel sein.

Ich zum Beispiel habe das Eis nicht ganz nackig gemacht, damit es nicht friert.

Ihr lacht?

Ne ne, so ein Eis hat nur eine recht kurze Lebenserwartung, sobald es aus dem Eisfach kommt, da sollte man es eben auch gut behandeln!

Ein netter Nebeneffekt ist natürlich, dass man selbst keine kalten Finger bekommt.

Okay, vielleicht, aber nur vielleicht, war das mit dem Papier um das Eishörnchen auch nur ein Zufall ;-)

 

Der Herbst im Sommer!Aber trotzdem ein paar Gedanken, weil ich ja manchmal und gelegentlich echt mit dem Wetter hadere:

Wir schreiben den 7. August (August!) 2023, es ist Sommer!

Die Heizung ist angesprungen, weil die Grenztemperatur der Thermostate unterschritten ist.

Am Sonntag ist das erste Mal, seit ich mich erinnere, ein Konzert an den Steinbachwiesen ausgefallen, Regen eben …

Ich bin nicht sicher, aber es könnte sein, dass ich gerade Menschen mit Schwimmweste gesehen habe, vielleicht waren es aber auch nur Signalwesten.

Die ersten Nachbarn scheinen ihre Dackel und Pudel gegen Schlittenhunde einzutauschen.

Irgendjemand baut ein Floß.

Im Garten siedeln sich erste Frösche an.

Ich denke über den Bau eines Leuchtturmes nach, sicherlich werden hier bald die ersten Schiffe ankern, nass genug ist es auf jeden Fall.

Mein Kopf kann keine Jahreszeiten mehr trennen, ich drehe langsam durch.

Vielleicht ist die eine oder andere Zeile im Text nicht so ganz ernst gemeint, sicherlich wird mich wieder mindestens eine Person irgendwie belehren, dass das beim Hitzeschutzplan alles total normal ist.

Und ja, ich könnte auch über etwas anderes als das Wetter reden, aber ich will nicht :mrgreen:

 

Übrigens, gestern oder heute (oder so) vor einem Jahr, habe ich chillig im Garten gesessen, mit Nüssen gespielt und mir den Popo abgeschwitzt …

 

 

Der Desasterkreis ist @sesselphilosoph bei InstagramAuf ein Wort, weil es mir gerade beim Thema „Bilder“ einfällt!

Wenn jemand von Euch auch bei Instagram herumturnt und wir uns dort noch nicht begegnet sind, das hier bin ich:

@sesselphilosoph bei Instagram

Warum dort nicht als „desasterkreis„?

Weil da bei der Erstellung des Accounts etwas verbaselt wurde (ne, nicht von mir!) und der Name seitdem reserviert ist. Irgendwie habe ich es geschafft, den gleich im ersten Anlauf damals in ein Desaster zu verwandeln, den Accountnamen … :mrgreen:


Weitere Momente im Bild und ein Wort zur Nutzung von Material aus dieser Webseite.

 

Smalltalk, nein Danke!

SchweigIch hasse Smalltalk!

Floskeln auch, vielleicht sogar gerade die. Ach ja, Phrasen! Ne, muss auch nicht sein.

Wenn, dann nur in ganz speziellen Situationen und bei Menschen, mit denen man in Kontakt treten muss, die man aber wirklich nicht kennt, um eben die Situation zu entspannen. Selbst dann aber, ist mein Mittel der Wahl eher ein Scherz, eine kleine Geste. So kann man auch sein Gegenüber besser einschätzen. Oft sind Leute, die auf eine Floskel sofort mit Smalltak anspringen, eher oberflächlich und erscheinen simpel. Trifft man sich nie wieder, geht das ja gerade noch. Sieht man sich aber öfter und kommt über den Smalltalk nie hinaus, kann das echt anstrengend werden, wirklich dazu führen, dass der Kontakt vermieden wird. Von mir jedenfalls ;-)

Warum? Weil ich so etwas für eine einfache Lebenszeitverschwendung halte. Was könnte man in der Zeit nicht alles sagen, was wirklich Inhalt hat, womit man weiterkommt.

Kleines Beispiel:

Herr A. trifft Herrn B.

A.: „Hallo B. Lange nicht gesehen! Wie geht es? Was machen die Kinder?“

B.: „Ja grüß‘ Dich A! Alles wie immer, außer (Geld, Aua, Leid, Glück, Wetter)…“

A.: „Sach bloß. Das ist aber (toll, blöd, teuer, warm, rosa). Na, ich habe gleich einen Termin, lass uns beim nächsten mal genauer drüber sprechen. Tschühüüs und viele Grüße!“

B.: „Ja, müssen wir machen. Danke und auch viele Grüße an X,Y und Z!“

Was da aber gerade wirklich abgelaufen ist:

A. ist mit wichtigen Gedanken befasst, geht an die Straße entlang, sieht B. entgegen kommen, an ein Ausweichen ist nicht mehr zu denken. In der ersten Panik wird sortiert: Wer ist das? Könnte er was wollen? Ist er wichtig? Das Gehirn hat aber schon lange entschieden, sicherheitshalber den weichgespülten Weg zu gehen, den des geringesten Widerstandes. Kleines, absolut unbedeutendes Gespräch, zu nichts verpflichten und möglichst schnell wieder weg. Flucht!

B. hingegen geht es gerade nicht gut. Er würde sich gerne etwas von der Seele reden. Bei fast jedem, nur nicht bei A., der aber ausgerechnet jetzt den Weg kreuzt. Er wird gleich die Sprechdistanz erreichen, soll er grüßen? Da nimmt A. ihm aber schon die Mühe ab und beginnt das Gespräch. Noch ehe sich B. dessen bewusst wird, hat er zum Gruß auch schon begonnen, sein Befinden zu erklären, schließlich hat A. ja gefragt. Ganz schnell merkt B. aber, dass die Mühe vergeudet ist, es waren einfach nur Floskeln, ein Stück Smalltalk, kein wirkliches Interessa am Gegenüber.

A. ist froh, nun wieder seinen Aufgaben nachkommen zu können, B. ist noch frustrierter, weil er sich ärgert. Er ärgert sich über seine eigene Naivität, auf ein ernsthaftes Gespräch gehofft zu haben.

Hätten beide sich nur einfach einen guten Tag gewünscht, wäre das völlig ausreichend gewesen. Wann ist überhaupt bei so etwas mal mehr herausgekommen, als die Gerüchteküche anzuheizen? Soll das Höflichkeit sein? Ich weiß nicht, man kann so etwas vielleicht auch zwischen Heuchelei und Geringschätzung einsortieren, empfinde ich jedenfalls.

Wollte ich auch nur mal erwähnt haben :-D