RIP – drei Namen, vier Tage

Der  Desasterkreis:  Da  gibt's  kein  Bild  zu!Langsam reicht es aber wirklich!

Eigentlich sollte hier nur ein Beitrag über den Tod von Patrick Stewart entstehen, aber schon wenige Tage zuvor ist Walter Koenig verstorben und kaum war der Text fertig, kam auch noch die Nachricht über Elke Sommer dazu.

Drei bekannte Namen innerhalb von vier Tagen, das wird langsam wirklich bedrückend. Ich habe ja schon öfter geschrieben, dass sich diese Meldungen mittlerweile auf eine Weise häufen, die mir gar nicht gefällt.

Star Trek steht unter keinem guten Stern

Am 25. Oktober 2026 ist Walter Koenig im Alter von 90 Jahren verstorben, bekannt natürlich als Pavel Chekov aus der ursprünglichen „Raumschiff Enterprise“.

Nur drei Tage später folgte Patrick Stewart mit 86 Jahren, für mich vor allem Captain Jean-Luc Picard aus „Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert“.

Klar, Stewart war auch Professor Charles Xavier in den „X-Men“-Filmen, aber mein erster Gedanke bleibt die Enterprise. Diese Ausstrahlung, das manchmal herrlich strenge Auftreten und die Fähigkeit, mit einem einzigen Blick mehr auszudrücken als andere mit einer halben Seite Drehbuch, das war für mich eben Picard.

Gerade erst im September hat Star Trek seinen 60. Geburtstag gefeiert, jetzt fehlen gleich zwei vertraute Gesichter aus diesem Stück Fernsehgeschichte.

Hier noch einmal Patrick Stewart als Picard, im deutschen Trailer zu seiner eigenen Serie.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube (öffnet in neuem Tab).

Elke Sommer, nun auch noch …

Am selben Tag wie Patrick Stewart ist nun auch Elke Sommer mit 85 Jahren verstorben, nur wenige Tage vor ihrem 86. Geburtstag.

Natürlich hat sie in Hollywood mit großen Namen gearbeitet, aber für mich bleibt sie vor allem Annie aus dem Karl-May-Film „Unter Geiern“ von 1964.

Stewart Granger als Old Surehand, Pierre Brice als Winnetou, Götz George und der damals noch junge Terence Hill waren ebenfalls dabei. Eben einer dieser Filme, die ich auch heute noch gerne sehe, wobei ich mich beim Zuschauen kaum darum kümmere, wie viele Jahrzehnte das Ganze mittlerweile auf dem Buckel hat.

Da fällt mir natürlich auch gleich wieder Mario Adorf ein, bei dem ich im April schon über meine Erinnerungen an die Karl-May-Filme geschrieben habe. Als Santer in „Winnetou 1. Teil“ hat er schließlich ebenfalls seinen festen Platz in meinem Kopf.

Tja, so langsam wird es wirklich eng mit den vertrauten Gesichtern aus dieser alten Filmwelt.

Hier noch einmal der Originaltrailer zu „Unter Geiern“.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube (öffnet in neuem Tab).

Wieder ein Stück Vergangenheit weniger

Wenn ich mir anschaue, über wen ich in diesem Jahr hier im Blog schon schreiben musste, von Mario Adorf über Anne Schedeen bis zu Tim Curry und zuletzt Ralf Richter, dann wird das mittlerweile ein ziemlich trauriges Inhaltsverzeichnis.

Ja, wir werden alle nicht jünger und 85, 86 oder gar 90 Jahre sind nun wirklich keine schlechten Altersangaben. Trotzdem ist es jedes Mal wieder ein Stück Kultur, ein Stück Film- und Fernsehgeschichte und irgendwie auch ein Teil der eigenen Vergangenheit, der damit endgültig abgeschlossen wird.

Das sind eben Menschen, die einen zum Teil seit der Kindheit begleitet haben, die man über Jahrzehnte immer wieder gesehen hat und die einfach dazugehört haben, ohne dass man groß darüber nachdenken musste.

Scheiße, wieder ein Stück Kultur weg.

Ruhe in Frieden

Walter Koenig, Patrick Stewart und Elke Sommer.

Danke für die vielen Stunden guter Unterhaltung.

 

      

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home → Film
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der  Desasterkreis  bei  Facebook

Der  Desasterkreis  bei  Instagram Der  Desasterkreis  bei  Pinterest Der  Desasterkreis  bei  X

Ralf Richter: Ruhe in Frieden

Desasterkreis-Logo zum Abschied von Ralf Richter.Abschied von Ralf Richter

Ralf Richter ist im Alter von nur 69 Jahren verstorben.

Schon wieder einer, inzwischen häufen sich diese Meldungen hier im Blog auf eine Weise, die langsam wirklich bedrückend wird.

Für mich führt sein Name sofort zu „Das Boot“. Der Film gehört bis heute zu meinen absoluten Favoriten, ebenso das Buch von Lothar-Günther Buchheim, und als Frenssen war Ralf Richter ein Teil jener Besatzung, die das alles so glaubwürdig eng, dreckig und menschlich gemacht hat.

Natürlich hatte er danach noch jede Menge andere Rollen, darunter „Bang Boom Bang“, aber mein erster Gedanke bleibt dieses U-Boot.

Die Welt berichtet unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur über seinen Tod.

Ruhe in Frieden, Ralf Richter.

 

      

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home → Film
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei X

Tim Curry: Ruhe in Frieden

Desasterkreis-Logo zum Abschied von Tim Curry.Abschied von Tim Curry

Tim Curry ist im Alter von 80 Jahren verstorben.

Zwei solcher Meldungen direkt hintereinander im Blog sind schon ein bisschen bedrückend.

Ja, okay, wir werden alle nicht jünger, aber mit jeder davon wird eben auch das Ende eines Stücks Zeitgeschichte markiert.

Andere haben vielleicht zuerst Pennywise aus „Es“ auf dem Schirm, für mich bleibt Tim Curry vor allem Dr. Frank-N-Furter aus „The Rocky Horror Picture Show“. Ein herrlich schräges Stück Filmgeschichte, in dem auch Meat Loaf als Eddie einen seiner unvergesslichen Auftritte hatte.

Vielleicht wartet der ja schon irgendwo über den Wolken.

Fast schon unheimlich ist die Parallele zu Dolly Parton. Beide wurden 1946 an einem 19. geboren, beide wurden 80 Jahre alt und beide starben am 25. August 2026.

Die Tagesschau berichtet über seinen Tod und seine Laufbahn.

Ruhe in Frieden, Tim Curry.

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home → Film
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei TikTok

Ruhe in Frieden Mario Adorf

Kein Foto LogoRuhe in Frieden

Tja, 95 Jahre sind nun wirklich kein geringes Alter, traurig ist es trotzdem, Mario Adorf ist verstorben.

Für viele war er einfach immer da. So ein Gesicht, so eine Stimme, so eine Präsenz, die man nicht groß erklären musste.

Ich habe bei ihm natürlich auch sofort Santer aus „Winnetou 1. Teil“ auf dem Schirm, also genau den Kerl, der Winnetous Vater Intschu tschuna und dessen Schwester Nscho tschi erschossen hat. Solche Rollen bleiben eben hängen.

Da ist wieder einer weg, den man nicht groß erklären musste. Er war einfach da.

 


Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home → Film
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei Bluesky

 

Zeitreise in der Firmenküche?

Zeitreise in der Firmenküche?Wohl eher für Kinder der 80er ;-)

Ich könnte mir denken, dass außer einigen Filmfreaks nicht mehr allzu viele Leute etwas mit diesen Motiven anfangen können.

Ich musste allerdings grinsen, als ich in der Firma den Tassenschrank geöffnet habe und mir der Titel „Blood Sport“ sofort einige Filmszenen vor dem geistigen Auge projiziert hat :mrgreen:

Manchmal reicht eben ein ganz kurzer Impuls und schon ist man auf einer Zeitreise …

  

 


Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home → Film
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei Bluesky

 

Flackern statt lesen?

moralei-bunt-und-lautIch will doch nur eine Info…

Vielleicht kann man mir jetzt schon Altersstarrsinn vorwerfen, aber ich kriege immer öfter einen am Schlappen, wenn ich eine Information suche. Nur einen kleinen Schubs in die richtige Richtung, meist reichen drei oder vier Wörter.

Die allmächtige Googlesuche kann bei so ziemlich allem helfen, wenn man denn starke Nerven hat. Viel unnützes Zeug, gerne auch mal etwas, wo auch nach mehrfachem lesen nicht klar ist, was das mit dem Thema zu schaffen hat. Da bin ich dann aber auch schon beim Thema! Lesen! Ich bin ja dankbar, wenn ich überhaupt eine Info zum Lesen bekomme. Für jeden Rotz werden plötzlich an jeder Ecke Videos angezeigt. Macht dies bei der Anleitung, wie man einen Autoreifen mit dem Kaffeelöffel von der Felge zieht ja noch Sinn, kotzt es mich bei den meisten Quellen einfach nur an.

Was könnte es einfach sein!

Man muss ja noch nicht mal nach etwas suchen, oft wird einem ein Thema von Interesse ja auch nur als Video in irgendwelchen Nachrichten angeboten. Gerade jetzt, bei den Corona-Dingen, ist doch eine einfache Liste auf dem Schirm sinnvoller, als wenn mir irgendwer da lange erklärt, dass so und so viele Prozent dies und das belegen. Natürlich nicht ohne 20 Sekunden Vorspann und 10 Sekunden Werbefilm. Mit kilometerlanger Vorerklärung was Menschen sind, warum es Krankheiten gibt und welche politische Richtung, die richtige ist. Es wäre ja auch zu viel verlangt, wenn da einfach stände, was ich in rund 3 Sekunden Lesezeit, einfach und unverblödet lesen kann.

Kann es wirklich sein, dass in Zeiten, in denen man so einfach an Wissen kommt, so viele Menschen nichts mehr begreifen, was ihnen nicht auch mit Ton, hübsch bunt und für Vorschüler erläutert, mundgerecht angeboten wird? Ich mein, bei ganz vielen Storys hat man am Ende doch den Anfang vergessen! Schlimmstenfalls sogar, was eigentlich die eigentliche Frage war.

Ne, für mich bitte nicht!

Haltet mich für engstirnig, aber wenn ich etwas wissen will, brauche ich keine Unterhaltung. Ich bin obendrein sicher, dass man auf die Fähigkeit des Lesens, auch in Zukunft, nicht verzichten kann und darf!

 

 

 

 

Ein entspannter Filmabend – Extended Version

Disc - Dark - desasterkreis.deNix mit Nickerchen!

Jetzt denkt man ja, egal ob Film oder Schläfchen, der Abend kann und soll ruhig enden.

Irgendwie kommt aber in Dir eine Unruhe auf, die Dich wieder aufwachen lässt. Es ist so dieses eigenartige Gefühl, etwas vergessen zu haben.

Der Minutenzeiger der Uhr vermeldet das deutliche Überschreiten der 22 Uhr Marke, der Film läuft noch. Ein Timing, welches kaum perfekter sein könnte. Tochter B. hat auch bald Feierabend, alle haben dann Ruhe.

Ich stutze! „Sag mal, bis wann muss Tochter B. heute?„, frage ich sicherheitshalber meine Holde. „Bis 0 Uhr, wie immer an den Tagen, mit der Schicht bis Mitternacht!„, verkündet das Eheweib. Ich frage kurz, ahnungsschwanger: „Wie kommt die nach Hause?“ „Du hast gesagt, Du holst sie ab.„, höre ich.

Ich ziehe mich dann gleich mal an…

 

Ein entspannter Filmabend

Disc - Dark - desasterkreis.deFilmabend?

So ein Samstag am Osterwochenende bietet ja, gerade in der aktuellen Situation, eine Menge Potenzial, einen wirklich gemütlichen Filmabend zu starten. Zwei Feiertage folgen, die Möglichkeiten an außerhäusiger Aktivität sind überschaubar, wir sind aber ohnehin eher häusliche Typen.

Ich frage also in der Familie im Kreis, wer denn mitmacht, immerhin sind wir zu fünft. Schnell kristallisiert sich heraus, dass meine Frau und ich da wohl im Duett bleiben, einer will nicht, eine andere muss Sonntag früh raus und Tochter B. ist eh aus dem Rennen, die hat Schicht bis Mitternacht. Also nur die Angetraute und ich.

Was sollen wir überhaupt gucken?

Das ist ja immer DIE Frage in solchen Fällen. Was von DVD oder Blu-Ray, Streaming oder aus den Tiefen der Festplatte? Film oder Serie, etwas neues oder doch lieber einen der Lieblingsstreifen? Wählst Du etwas Neues, besteht die Gefahr, dass mindestens drölfzig neue Versuche notwendig werden, um etwas Erträgliches zu finden. Nimmst Du was Bekanntes, könnte es sein, dass sich ein sehr früher Nachtschlaf einstellt. Nun, es muss eben sorgfältig abgewogen werden. Wir haben uns auf ‚nicht neu, aber auch noch nicht auswendig gelernt‚, geeinigt. Ein 3,5 Stunden Schinken wird es.

Der Abend kommt

Die Unruhen des Abendessens sind vorüber, so langsam kann man seine Festung auf der Couch einrichten. Ein Getränk hier, die Knabberkleinigkeit dort, so soll es gelingen. Der Fernseher ist bereits warmgelaufen, die Schublade am Player wartet darauf, eine Scheibe entgegenzunehmen.

Tüdel Tüdel Tüdel – Das Telefon schlägt an.

Wer ist das denn? Bert, Paul, Ulli, Sabine oder Gretchen? Völlig egal! Schön das wer anruft aber: MUSS DAS JETZT SEIN?

Ach, lass‘ bimmeln. Der Blick auf das Display sagt nichts aus, was aber nicht viel heißen muss. Seit das Festnetztelefon immer mehr zur Deko wird, habe ich längstens nicht mehr alle Nummern eingespeichert. Egal, wenn es wichtig ist, werden er oder sie, sich bestimmt noch mal melden. Allerdings… Ich mein, es KÖNNTE ja jetzt schon wichtig sein. OK, ich geh‘ ran.

„Hi, Kurt hier, wir haben uns ja lange nicht mehr gesprochen!„, trällert es mir entgegen. Ich, für mich persönlich weiß auch, warum das so lange her ist. Wir haben uns nämlich eigentlich nichts zu sagen. Kann es sein, dass ich so dermaßen langweilig bin, dass selbst die größten Schnarchnasen sich nur bei mir melden, wenn sogar bei denen Stillstand herrscht? Egal, man will ja nun niemanden kränken, etwas Besseres als mit „Ja, ich weiß. Wie kommts, dass Du an meine Nummer gedacht hast?„, fällt mir aber nicht ein. Voller Stolz wird mir berichtet, wie meine Nummer im alten Handy gefunden wurde und man nun ja mal schauen könnte, was der alte ‚Penner‘ denn so treibt. :shock: Für mich ist das Gespräch gerade, quasi schlagartig, noch uninteressanter geworden. Ich nutze meine Fähigkeiten der Wortspielerei und überzeuge diesen Störenfried nach ein paar Minuten davon, dass ich gerade leider keine Zeit habe. Ich weiß nicht, ob er dahinterkommt, dass „Ich muss das Ostergras entwirren!„, eine eher plumpe Ausrede ist aber, hey, eigentlich ist mir das auch scheißegal. OK, das wäre geklärt!

Es könnte losgehen…

Die Frau hat die kleine Verzögerung genutzt, um schon den Film vorzubereiten. Das Format stimmt, die Sprache stimmt, das Menü wartet nur noch, auf den finalen Knopfdruck. In 3 – 2 – 1 wird alles wie geplant beginnen. Der Finger nähert sich der Play-Taste und just in genau diesem Moment, meldet sich meine Blase. „Warte noch…„, sage ich, „Toilette, Du verstehst?„, was soll ich auch anderes behaupten und machen? Frau schaut verständnisvoll in meine Richtung, vielleicht war da auch eine kleine Spur Augenrollen zu erkennen.

Es geht los!

Das finale Ziel ist erreicht! Der Film flimmert, der Tee gluckert in mich hinein und vor Freude diebisch grinsend, genieße, nein feiere ich, diese extrem faule und dekadente Abendaktivität. Was soll auch jetzt noch stören?

Es kommt, wie es kommen muss

Das Sofa ist extrem bequem, es ist kuschelig warm und der Film wirklich gut. Allerdings brennen die Augen ein wenig. Es kann ja eigentlich nicht schaden, mal für ein paar Sekunden die Lider zu schließen. Nein, nein, nicht richtig fest! Nur eben, um die Augen etwas zu entspannen. So, sind schon wieder auf, kann jeder sehen! Allerdings, angenehmer war es schon, so mit Döppen zu. Vielleicht noch eine Minute? Ne, dann verpennste wieder den halben Abend! Andererseits, was soll’s? Ist doch eigentlich egal und der Film lässt sich doch immer wieder einlegen. Ich mein, so ein kleines Nickerchen wird ja wohl erlaubt sein? Wenn auch nur der Idee nach…

;-)

 

 

Ich glaube, ich bin ein Banause

Sound with SilenceKulturunwürdig?

Ganz oft, wenn im Radio aber auch Fernsehen etwas künstlerisch- oder kulturell Wertvolles angepriesen wird, gerate ich ziemlich schnell an meine Schmerzgrenze.

Ich bin auch nicht selten derjenige, der sich Filme und Bücher mit schlechten Kritiken gerade wegen dieser negativen Bewertung zu Gemüte führt. Umgekehrt kann ich zudem oft nicht verstehen, was an manchem Hype denn so unwiderstehlich sein könnte.

Nicht schlimm?

Na, wenn man schweigt, merkt es ja keiner. Wenn da aber ein Haufen Leute steht und mit Jubelrufen wie „Oh grandios, toll“ oder „Das ist unübertroffen“ meine Ohren füllt, muss ich oft sagen:“ Sorry, finde ich scheiße!“

Alleine die Blicke der Mitmenschen, sind dann allerdings unbezahlbar :mrgreen: Vor allem die von denen, wo ich den Verdacht habe, sie sehen es ähnlich. Vielleicht müssen diese aber Rücksicht auf die Laune der Schwiegermutter nehmen, wer will schon auf’s Erbe verzichten? Vielleicht geht es auch um die Gefahr, der Verweigerung von „Mittwochs-Sex“. Nein, nicht mit der Schwiegermutter, was denkt Ihr denn von mir?

Erlebtes

Es gab mal eine, ihrer Meinung nach, vorgesetzte Kollegin, die uns zu einer Firmenweihnachtsfeier eine schwangere Sängerin offerierte, welche stark verjazzte Musik zum Besten gab. Mein Kollege (Gruß an Jürgen) und ich hatten allerdings Sorge, dass es nicht der Gesang war, der sie zum Schallwellenerzeugen animierte, sondern das die Dame schon unter starken Wehen litt. Immerhin hätten wir dann wahrscheinlich heißes Wasser und Handtücher benötigt, weiß man ja. Nun, wir haben auch nicht wirklich ein Geheimnis aus dieser Erkenntnis gemacht, allderdings gedacht, bei dem Lärm würde uns ohnehin keiner verstehen. Falsch gedacht… Was meint Ihr, wie viele der bis dahin andächtig Lauschenden, plötzlich unserer Meinung waren? Komisch, oder?

Nicht falsch verstehen, das war eine ganz liebe Frau, mit guter Stimme und singen konnte sie auch, vermutlich jedenfalls. Die Stilrichtung hat aber eher beinhaltet, dass jeder Musiker wohl offensichtlich eine eigene Melodie spielen durfte, wer soll das denn dann wirklich würdigen können? Bis dahin hatte ich auch noch geglaubt zu wissen, welches Instrument wie klingt. Ha, weit gefehlt! Wie, der Wille zählt? Ja, aber manchmal  nicht bis 3!

Weiterlesen →