Das Skelett, die Entführung und das Lösegeld (Update)

Gefährliches Leben hier?

Ha, von wegen beschauliche und ruhige Gemeinde im Odenwald ;-)

Gleich mal schauen, was RTL dazu sagt :mrgreen:

Update:

So wie es bei Hit Radio FFH nachzulesen ist, wurde das Lösegeld genutzt und der bleiche Heinrich ist wieder frei! ;-)

 

 

Runter mit den Kilos, ein Jahr ist um.

Zero WightJahrestag

Exakt heute vor einem Jahr habe ich angefangen, bei der Kalorienzufuhr die Reißleine zu ziehen, ich habe das ja schon erzählt.

Stand der Dinge

Begonnen habe ich am 28. Mai 2019 mit einem Gewicht von 128 kg. Heute, exakt ein Jahr später, zeigt die Waage 89,9 kg. Das ist immerhin ein Gewichtsverlust von 38,1 kg (Achtung: Erbsenzähler ;-) ), der sich an vielen Stellen bemerkbar macht, manchmal auch mit unerwarteten Begleiterscheinungen :mrgreen:

Ich erlaube mir immer wieder mal den kleinen Scherz, im Baumarkt oder bei anderen Gelegenheiten etwas anzuheben, was eben dem bis dahin verlorenen Gewicht entspricht, sofern ich das denn überhaupt stemmen kann. Wenn nicht die diversen Waagen etwas anderes erzählen würden, könnte ich niemals glauben, dass ich dieses irre Gewicht tagtäglich und als Normalität, mit mir herumgeschleppt habe.

Wenn nichts Unerwartetes eintritt, werde ich also in den kommenden Wochen oder sogar Tagen, eine führende ‚8‘ bei Körpergewicht auf Dauer vorweisen können, was sicherlich nicht mehr der Fall war, seit ich dies irgendwann beim normalen Wachstum erlebt habe, > 30 Jahre ist das aber ziemlich sicher schon vorbei.

An der Diabetes kann ich die zweite große Veränderung festmachen, der aktuelle HbA1c liegt bei 5,2% und dürfte sich in diesem Bereich einpendeln. Mein Insulinbedarf ist um 70% gesunken, vielleicht ist noch mehr drin. Ich gehe das langsam an, natürlich in Einklang mit meiner Ärztin.

Ich bin jedenfalls froh, diesen Schritt gemacht und die Geschichte durchgezogen zu haben :-)

 

 

Tag der alten Dinge

Ein VW Bulli bei Edeka Bylitza in FürthTag der alten Dinge

Da hat der heutige Tag doch glatt ein Motto in deser Welt, das ich ausnahmsweise begrüße. Vor allem, weil die ständige Berieselung mit Sinn und Unsinn zum Corona-Virus, ständig von allen Seiten her auf uns alle einströmt. Da kommt etwas Normalität doch gerade recht, oder?

Da ich nun schon einige Texte hier im Blog zu Dingen aus der Vergangenheit verfasst habe, erlaube ich es mir, einfach die Links zu den Artikeln unten aufzulisten :-)

Der VW Bulli bei Edeka

Die Zeitmaschine im Kopf

Eine Liste aus der Vergangenheit

Repariere nichts, was nicht kaputt ist

Wer auch so eine kleine Retromacke hat wie ich, kann sich die Beiträge ja mal anschauen, vielleicht reicht es, um eine kurze Weile in früheren Jahren zu verweilen.

Nein, früher war nicht immer alles besser, heute weiß man aber, wie sich Unbekanntes entwickelt hat und Unbekanntes, verunsichert ;-)

 

 

 

 

Der rote Faden

Der nicht so rote FadenGebe die Richtung vor!

Gerne, wohin wollen wir denn?

Wenn man seinen Blog irgendwo als eben solchen anmeldet oder überhaupt erwähnt, wird oft nach einer Orientierung der Inhalte gefragt, nach dem „roten Faden“ eben.

Tja, ich erkläre das mal mit dem Bild da ;-)

Das Foto ist überhaupt ein gutes Beispiel für meine Motivation, den Desasterkreis auf die Beine zu stellen. Einige der Beiträge hier entstehen ja erst, weil mir bei stinknormalen Vorgängen im Alltag ein Detail auffällt, welches völlig zu Unrecht nie die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient. Ihr wisst schon Schmierkäse, Eierschneider und so Zeugs :mrgreen: Woher zum Geier soll ich denn vorher wissen, was mir begegnet?

Solange ich mit dem Gesundheitszeug zugange bin oder, damit verbunden, die Ernährung eine Rolle spielt, ist vieles davon mein Informationsfutter. Soll ich aber deswegen die Sparte „Gesundheit“ nehmen? Wäre schon blöd, sollte ich mich morgen entscheiden, über meine Erlebnisse als Froschzüchter zu bloggen. Nein, ich züchte keine Frösche. Aber wenn, dann erlebe ich da etwas mit. Nur eben „auch“, nicht „ausschließlich“.

Um das mal näher zu erläutern:

Stellt Euch vor, ich würde wirklich meinen imaginären Frosch aus meinem noch imaginäreren Teich locken wollen, um ihn abzulichten und quaken zu lassen. Daraus soll ein Blogbeitrag werden, in dem ich erkläre, was der Frosch da sagen könnte.

Blöderweise rutsche ich aber bei der Aktion aus, lande im Teich, der Frosch hüpft weg und mein Selbstwertgefühl auch. Platsch, jetzt sitzt der Dicke im Tümpel!

Bei meinem Glück kommt dann jemand um die Ecke, lacht sich scheckig während er ein Foto macht, und kommt damit in die Zeitung, Schlagzeile „Rettet die Wale!

Glaubt denn wirklich jemand, dass ich da noch Interesse an einem Froschquakartikel in einem Froschverhaltensblog habe? Na? Eben!

Deshalb bin ich mit roten Fäden vorsichtig, die Realität, verknotet diese nämlich gerne…

Der Auslöser für diesen Beitrag jetzt? Da lag ein Wollfaden auf dem Tisch, ursprünglich wollte ich nur durch die Küche gehen… ;-)

 

 

 

Der Lauch hat die Haare schön!

Der LauchHerr Lauch und die Frisur!

Lasst mich, ich kann jetzt nicht anders.

Als meine Frau heute Mittag so vor sich hin gekocht hat, da wusste ich es: Das wird mein Herr Lauch, da liegt er auf dem Tisch, nie war es klarer vor meinen Augen.

Was wohl möglich gewesen wäre, wenn ich ein wenig Talent beim Zeichnen hätte? Nun, es wird wohl so sein, dass der Lauch sich damit begnügen muss.

Ich präsentiere: Herr Lauch vom Desasterkreis, ein Teil der Familie Bio!

Der Lauch juniorHier noch eine kleine Erinnerung an seine Kindheit.

Beim gemeinen Internetlauch bilden sich Augen, Mund und Nase erst später aus, wie auf diesem Foto gut zu erkennen ist.

 

 

 

 

Grauer Star: The day after – Nach der OP

Augenabdeckung

Die Abdeckung zum Schutz des Auges nach der OP. Das sie transparent ist, habe ich erst am nächsten Tag bemerkt. Zuvor war alles mit Verbandmaterial gefüllt. Die Befestigung erfolgt schnell und einfach mit Pflasterstreifen.

Die Diagnose ist längst gestellt, der Operationsstress vorbei, ich bin endlich wieder Zuhause. Natürlich ist da eine ziemliche Erschöpfung zu spüren, nicht nur von der Ruhigstellung während des Eingriffes. Die Nachtruhe war eher dürftig, ich habe vor dem Termin nur oberflächlich und eher zu wenig geschlafen.

Für den heutigen Rest vom Donnerstag, dem OP-Tag, steht nur ausruhen auf dem Plan. Lediglich der Kontrollanruf aus dem Augenzentrum, ist gegen Abend noch Teil des Pflichtprogramms. Bis zum morgigen Kontrolltermin, habe ich soweit mit dem frisch behandelten Auge keine Interaktionspflicht, einfach möglichst die Augen geschlossen halten und nichts anstrengendes unternehmen.

Ich trinke endlich in Ruhe eine heimische Tasse Kaffee, dann eine Kleinigkeit essen und ab auf das Sofa. Fernsehen oder lesen sind zwar nicht verboten, mit nur einem Auge und einer merklichen Erschöpfung, kommt aber bei mir im Moment kein Verlangen nach solcher Zerstreuung auf. Ich versuche ein bisschen zu schlafen, irgendwie klappt’s dummerweise nicht so recht. Es tritt eher eine Art Dämmerzustand ein. Immer wieder verspüre ich den Drang, die Augen zu öffnen.

Das Spielchen zieht sich bestimmt eine Stunde lang hin, bis ich im verbundenen Auge ein leichtes Fremdkörpergefühl verspüre. Vergleichbar mit einer Wimper, die sich verirrt hat. Kein Schmerz, nur eine sehr penetranter und neviger Reiz. Das Auge ist mit der Schutzabdeckung versehen, da bleibt wohl nur aushalten. Der Drang sich die Augen zu reiben, ist jedoch gigantisch, man bleibt aber eisern. Unter dem Verband fängt es auch noch an zu jucken, eben all das, was man zumindest meint zu empfinden, wenn keine Handlungsmöglichkeit besteht.

Irgedeine Form von Ablenkung muss her, sonst dreh ich durch :-) Also doch mal den TV anschalten und testen, in wie weit da mit einem (vor der 2. OP ebenfalls eingeschränkten) Auge etwas Filmvergnügen aufkommen kann.

Es geht mehr schlecht als recht, immerhin eine Form der Beschäftigung. Leider wird nach einiger Zeit das Pieksen im verbundenen Auge deutlicher, jetzt ist es schon eine eher schmerzende Angelegenheit. Was sagte die Dame in der Augenklinik noch gleich? „Am besten beide Augen geschlossen lassen, dann sind auch die Beschwerden beim Operierten erträglicher!“ Was soll ich sagen? Sie hat Recht. Sind beide Augen zu, sticht nach ein paar Sekunden nichts mehr.

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