Sprit frisst Geld, Parken nimmt den Rest

Parkautomat im Messeparkhaus mit Tagesticket für 20 EuroPremiumbenzinpreise und Stehen de luxe

Manchmal reicht ein einziges Foto, und der ganze Irrsinn ist komplett erzählt.

Da fährt man zu einer Messe, stellt den Wagen im Parkhaus ab und denkt sich erstmal nichts weiter. Anfahrt, Sprit, voller Tag, viel los. Reicht ja eigentlich schon. Doch dann kommt der Automat und zeigt, dass noch Luft nach oben ist.

Erst an die Zapfsäule, dann an den Automaten

Das ist ja das eigentlich Schöne an der Sache.

Erst fahrt ihr los und werdet an der Tankstelle schon sauber erleichtert. Egal ob Benzin oder Diesel, billig ist da längst nichts mehr. Danach kommt das Parkhaus auf der Messe und schaut offenbar, ob vom Rest auch noch was zu holen ist.

Richtig unerquicklich wird es für die, die mehrere Messetage mitnehmen. Da ist das nicht mehr einfach nur ein teurer Stellplatz, da wird aus ein paar Tagen Aufenthalt schnell ein kleiner Nebenkriegsschauplatz fürs Portemonnaie.

Fair wäre irgendwie anders

Genau das nervt ja daran.

Auf einer Messe ist man nicht automatisch den kompletten Tag. Manchmal reichen ein paar Stunden völlig aus. Trotzdem wird behandelt, als hätte man den Stellplatz von morgens bis abends in Beschlag genommen. Das ist schon eine besondere Art von Großzügigkeit, nur eben in die falsche Richtung.

Teuer ist nicht einfach nur teuer

Es wird ständig so getan, als wären diese Spritpreise einfach Schicksal, Weltmarkt, Pech gehabt. Das ist natürlich bequem, aber eben nicht die ganze Wahrheit. Ein gewaltiger Teil des Preises besteht aus Steuern, Abgaben und Aufschlägen. Der Staat hält also nicht nur die Hand auf, er hat sie längst fest eingebaut.

Dazu kommt der übliche Verkaufston, warum das alles angeblich nötig sein soll. Klima, Lenkung, Verantwortung, Zukunft, irgend so was. Klingt auf dem Papier immer herrlich edel. An der Kasse bleibt davon nur teuer übrig.

Diesel, das frühere Wundermittel

Besonders schräg ist der Blick auf Diesel.

Es ist noch gar nicht so furchtbar lange her, da wurde Diesel vielen als die clevere Lösung verkauft. Sparsamer, günstiger, sinnvoll für Vielfahrer, praktisch das kleine Heil aller Verbrennerfreunde. Dann wurde politisch draufgehauen, gesellschaftlich die Nase gerümpft und beim Preis ist von dem alten Vorteil inzwischen auch nicht mehr viel übrig.

Heute zahlt man vielerorts auch da Summen, bei denen man sich fragt, wann genau aus dem angeblich vernünftigen Antrieb ein weiteres Luxusproblem geworden ist.

Wenn schon arm, dann bitte komplett

So sieht es doch aus.

Erst frisst das Tanken Geld, dann nimmt das Parken den Rest. Und weil der Spaß bei Kraftstoffen nicht endet, trifft die ganze Nummer über Heizöl auch noch das Zuhause. Man kann also unterwegs zahlen und daheim gleich weitermachen. Effizienz können sie.

Mobilität ist hier längst kein normales Thema mehr. Aber nett gemacht! Du sollst flexibel sein, gearbeitet wird auch zu wenig, krank werden ist eine Frechheit für die Gesellschaft und überhaupt kostet das Volk zu viel Geld. Also, malocht gefälligst, damit ihr konsumiert, damit der Steuerrubel rollt.

Es ist ein Dauerspiel aus Preisen, Aufschlägen, Steuern und Ausreden. Erst wird das Fahren teuer gemacht, dann das Stehen gleich mit. Und irgendwo erklärt euch bestimmt wieder einer, warum das alles vernünftig sein soll.

Natürlich wieder nur mein Senf, is‘ klar, oder? ;-)

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Bio
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei Bluesky

 

Dies und das noch:

Der Bio Fluxkompensator

flux_kompensator_bio_desasterkreisEr existiert, der Fluxkompensator!

(Sogar in Bio!)

Also, sollte jemand echt nicht wissen, was ein Fluxkompensator ist und wer das Teil erfunden hat, der möge den Links in diesem Satz folgen ;-)

Allen anderen sei gesagt, dass ich hier die biologische und nachhaltige Version auf dem Tisch liegen habe (hatte).

Ihr wisst ja, im Moment sind „Bio“, „Nachhaltigkeit“ und „Vegan“ ohnehin die Schlagworte, die jeder nicht sehen will.

Jedenfalls dann, wenn man Wert darauf legt, möglichst „woken“ zu wirken. Man könnte allerdings auch auf die Idee kommen, dass so einige Vertreter der Gattung Mensch da einfach schlau rumlabern, weil sie meinen, das macht sie irgendwie „besser“. (Viele Anführungszeichen, gell?)

Das Beste an der Sache ist eigentlich die Verpackung der Kerne, die kann man nämlich essen. Wenn man das macht, also die Hülle aufessen, ist das Teil dann auch gleich schon wieder mit einem Lächeln vernichtet.

Ein wichtiger Hinweis:

Ohne das Innere der roten Kugeln funktioniert er leider nicht, mit ist’s allerdings das Gleiche … :roll:

Der Bio Fluxkompensator ist eben noch weitgehend unerforscht :mrgreen:

 

 

Dies und das noch:

Momente im Bild – Ein Lächeln am Samstag

samstagslaechelnEin Lächeln am Samstag

Mit einem leicht dekadenten Lächeln aus Kirschen, wünsche ich Euch einen schönen Samstag und überhaupt ein schönes Wochenende :-)

 

Weitere Momente im Bild und ein Wort zur Nutzung von Material aus dieser Webseite.

 

Dies und das noch:

Bio-Auto?

Das Bio-AutoGuter Boden

Also, ich will jetzt nicht über meine Regelungen in Bezug auf das Autowaschen reden, aber ich glaube schon, dass mein Parkplatz alle Bedingungen für ein gesundes Biotop am Auto darstellt.

Die Vögel verteilen regelmäßig ihre Essensreste, die Wespen suchen ein neues Heim und überhaupt ist auch sonst immer mit neuem Nährboden zu rechnen ;-)

Aber ohne Witz, das muss sich buchstäblich über das Wochenende entwickelt haben. Auf dem Foto sieht es etwas heftiger aus, als es wirklich (gewesen) ist, gestaunt habe ich aber trotzdem.

 

 

 

Stimmen in der Nacht oder: Frau Lauch, gibt’s auch!

Frau LauchDie Frau Lauch, die gibt es auch!

Kurz nachdem der Herr Lauch gestern das Licht des Internets erblickt hatte, war immer wieder ein leises Wimmern zu hören. Nicht laut, eher jämmerlich und schluchzend. Das ging die komplette Nacht hindurch, an Schlaf war kaum zu denken.

Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um zu bemerken, dass die Töne aus dem Netzwerk kamen. Ein kurzer Blick in das Logbuch des Routers hat es heute früh an’s Tageslicht gebracht: Es ist der Herr Lauch, der da so verzweifelt lamentiert.

Ich habe ihn dann natürlich gleich auf den Bildschirm geholt, es wurde ein nettes Gespräch unter Männern und schnell war klar, dass er einsam ist. So geht es nicht, das kann man mit so einem Gemüse nicht machen. Der wird am Ende noch faul oder holzig, wer will das schon? Ein Blick in die Vorräte rettet die Situation, er bekommt jetzt eine Frau!

Klar, ein kleines Risiko bringt so eine Kuppelei schon mit sich. Die beiden kennen sich schließlich nur aus einer kurzen Begegnung in der Gemüsekiste beim Händler. Herr Lauch meinte aber, dass es da schon zwischen ihnen gekeimt hätte, wenn nicht ständig die blöden Kartoffeln dazwischengefunkt hätten! Wir sind da jetzt einfach guter Hoffnung.

Entschuldigt übrigens bitte, dass die Dame so leicht dümmlich schaut, sie hatte keine Gelegenheit mehr, sich die Haare zu machen.

Zum Ausgleich habe ich beide in den Adelsstand erhoben, es empfehlen sich Herr und Frau Lauch von Bio, aus dem Hause Desasterkreis!

Nein, ich fühle mich nicht eigenartig, wieso?

 

 

 

Dies und das noch:

Der Lauch hat die Haare schön!

Der LauchHerr Lauch und die Frisur!

Lasst mich, ich kann jetzt nicht anders.

Als meine Frau heute Mittag so vor sich hin gekocht hat, da wusste ich es: Das wird mein Herr Lauch, da liegt er auf dem Tisch, nie war es klarer vor meinen Augen.

Was wohl möglich gewesen wäre, wenn ich ein wenig Talent beim Zeichnen hätte? Nun, es wird wohl so sein, dass der Lauch sich damit begnügen muss.

Ich präsentiere: Herr Lauch vom Desasterkreis, ein Teil der Familie Bio!

Der Lauch juniorHier noch eine kleine Erinnerung an seine Kindheit.

Beim gemeinen Internetlauch bilden sich Augen, Mund und Nase erst später aus, wie auf diesem Foto gut zu erkennen ist.