Neu ist nur das Theater der Empörung

KI-generiertes Symbolbild: Zeitung mit der Schlagzeile „Man ist empört!“Als noch irgendwer überrascht sein müsste

Ich habe eine Meldung gelesen und mich kein Stück gewundert.

Kerninhalt bei der Nachricht bei BR24: „Die Rufe nach (Steuer) Erleichterungen werden lauter„.

Wundert mich das?

Kein Stück!

Ich bin nicht mehr verwundert, schon lange nicht mehr.

Nicht über die Preise. Nicht über die Wut. Nicht einmal über das übliche Theater, das jetzt wieder aufgeführt wird, als hätte man soeben entdeckt, dass Leben in Deutschland Geld kostet. Mehr Geld kostet, als es zum Betrieb des Landes notwendig wäre.

Neu ist hier nicht die Belastung. Neu ist nur das Theater der Empörung, wenn das Zeug endgültig nicht mehr unter den Teppich passt.

Streng genommen läuft diese Nummer auch nicht erst seit über einem Jahrzehnt, sondern noch länger.

Spätestens 1993 war der Ton doch gesetzt, als Helmut Kohl 1993 sinngemäß sagte:

Eine erfolgreiche Industrienation lasse sich nicht als „kollektiver Freizeitpark“ organisieren.

Im noch bekannteren Satz vom 21. Oktober 1993 formulierte er dann: Man könne die Zukunft nicht dadurch sichern, dass man „unser Land als einen kollektiven Freizeitpark“ organisiere.

Das passt leider auch ziemlich gut zu dem politischen Grundgefühl, das danach immer wieder durchschimmerte. Die Leute draußen sollen gefälligst mehr schultern, mehr zahlen, mehr schlucken, und wenn sie irgendwann die Schnauze voll haben, stellt man sich hin und tut verwundert. Ganz großes Kino, nur ohne Popcorn. Popcorn wäre eh Luxus, also Kino, Freizeit, leben für’s arbeiten, soll ja nicht so dekadent sein, gell?

Beim Strom konnte man das zuletzt wieder hübsch besichtigen. Im Koalitionsvertrag 2025 stand noch ziemlich groß, dass es schnelle Entlastungen von mindestens fünf Cent pro Kilowattstunde geben soll und die Stromsteuer für alle so schnell wie möglich auf das europäische Mindestmaß sinken soll.

Als es dann ernst wurde, hieß es in der Regierungspressekonferenz vom 27. Juni 2025, das gehe eben nur in mehreren Schritten, der Finanzierungsvorbehalt gelte, finanzierbar seien aktuell drei Maßnahmen. Aus dem lauten Versprechen für alle wurde also wieder das bekannte deutsche Modell, groß ankündigen, klein einsammeln, augenwischerisch erklären.

Geliefert wurden dann für 2026 vor allem 6,5 Milliarden Euro Zuschuss zu den Netzentgelten, dazu die Abschaffung der Gasspeicherumlage und die dauerhaft niedrige Stromsteuer für produzierende Unternehmen sowie Land und Forstwirtschaft. Private Haushalte blieben bei der Stromsteuer außen vor.

Der Kanzler hat das später sogar selbst so gesagt, leider nicht für private Haushalte. Ehrlicher wird es dann immerhin mal kurz, auch wenn es den Zähler und Zahler zu Hause kein Stück beeindruckt.

Beim Sprit läuft derselbe Film, nur mit Zapfsäule

Seit April darf nur noch einmal am Tag erhöht werden, mittags um zwölf. Klingt erst mal nach Ordnung, nach Eingriff, nach „wir tun was“. Der ADAC meldete für März 2026 trotzdem beim Diesel den höchsten Monatsschnitt überhaupt, 2,164 Euro je Liter. Gleichzeitig führte das Modell laut ADAC zu Preisaufschlägen von fast acht Cent um 12 Uhr. Dann wird man also nicht mehr dauernd abkassiert, sondern pünktlich. Das ist natürlich fast schon Service, fragt sich nur, für welches Land.

Was mich daran nicht einmal am meisten aufregt, ist die politische Dreistigkeit. Die gehört ja inzwischen fast schon zur Grundausstattung. Tatsächlich schlimmer finde ich, dass es offenbar immer noch genug Menschen gibt, die diese Schallwellen aus Politiker-Mündern wirklich glauben.

Trotz all der Jahre. Trotz all der Verpackungstricks. Trotz der immer gleichen Nummer, bei der Entlastung draufsteht und am Ende wieder der normale Zahler dumm aus der Wäsche guckt.

Für mich ist das auch deshalb kein neuer Film, weil ich genau diesen Mist schon vor über zwölf Jahren auf meiner „michael-floessel.de“ kritisiert habe, als es den Desasterkreis noch gar nicht gab. Zum Beispiel hier:

Neu ist hier gar nichts

Neu ist nur die Verpackung, das Theater, das betretene Gesicht und die aufgesetzte Anteilnahme, wenn Leute irgendwann nicht mehr mitspielen wollen. Fast bitterer ist nur, dass noch immer genug Publikum im Saal sitzt und ernsthaft glaubt, diesmal käme aus dem Mund der Politik etwas anderes als warme Luft mit Preisschild.

Bei all dem bin ich  eher amüsiert, weil ich recht gut immer schon vorher wußte, was wohl kommen wird. Klappt auch heute noch … ziemlich gut sogar. Und ja, nicht nur bei der Politik ;-)

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei Bluesky

 

Dies und das noch:

Ruhe in Frieden Mario Adorf

Kein Foto LogoRuhe in Frieden

Tja, 95 Jahre sind nun wirklich kein geringes Alter, traurig ist es trotzdem, Mario Adorf ist verstorben.

Für viele war er einfach immer da. So ein Gesicht, so eine Stimme, so eine Präsenz, die man nicht groß erklären musste.

Ich habe bei ihm natürlich auch sofort Santer aus „Winnetou 1. Teil“ auf dem Schirm, also genau den Kerl, der Winnetous Vater Intschu tschuna und dessen Schwester Nscho tschi erschossen hat. Solche Rollen bleiben eben hängen.

Da ist wieder einer weg, den man nicht groß erklären musste. Er war einfach da.

 


Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei Bluesky

 

Regieren – vorne blenden, hinten treten!

KI-Symbolbild: Geier im Würgegriff, davor Geld und ZapfpistoleDas ist kein Zufall!

Ostern ist vorbei, aber während der Feiertage habe ich mir mal das eine oder andere angesehen, was gerade so in den Nachrichten auftaucht. Plötzlich war mir danach, mal zu schauen, was eben NICHT in dicken Schlagzeilen steht.

Zwangsläufig fängt dann der Kopf an, auch alle anderen Dinge zu beleuchten, die einem beim Scrollen so auf die Netzhaut projiziert werden.

Gedanken

Es ist schon bemerkenswert, worauf in diesem Land zuverlässig der Scheinwerfer gehalten wird.

Vorne irgendein digital aufgepumpter Aufreger, die nächste künstlich hochgezogene Empörungsnummer, das übliche Brot-und-Spiele-Gezappel für ein paar Stunden Medienbetrieb zur Meinungsmache und Ablenkung.

Hinten laufen Dinge durch, die ganz real in Freiheit, Alltag und Geldbeutel eingreifen. Nicht als großes Getöse, sondern als nüchterne Gesetzesänderung, als höherer Satz, als stiller Griff ins Portemonnaie. Nicht heimlich, nein, aber so schön leise, dass man es eben einfach durchwinken kann.

Während also an jeder passenden Symbolfigur tagelang herumempört wird, jung, digital verwertbar und politisch brauchbar, und bei echtem Dreck erstaunlich schnell wieder der Deckel draufkommt, laufen die wirklich harten Dinge angenehm leise mit. Darf es ein bisschen sexuelle Empörung sein? Bitte nicht am digitalen Lack kratzen, da könnte Rost zum Vorschein kommen … ;-)

Neue Pflichten. Neue Belastungen. Neue Zumutungen. Für die, die morgens aufstehen, arbeiten, tanken, heizen und diesen Laden überhaupt noch finanzieren.

Ohne große Bühne

Ein schönes Beispiel dafür steht seit dem 1. Januar 2026 schwarz auf weiß im Wehrpflichtgesetz.

Männliche Personen brauchen für einen Auslandsaufenthalt von mehr als drei Monaten eine Genehmigung, solange ihre Wehrpflicht nicht ruht. Parallel dazu läuft der neue Wehrdienst an, inklusive verpflichtender Erfassung für junge Männer. Das ist keine krumme Internetgeschichte, das ist amtlicher Stoff. Nur eben ohne große Bühne. Nur betrifft es eben nicht viele, darum juckt es eben wenig.

Erinnert sich noch jemand an den Aufriss, der gemacht wurde, als die Wehrpflicht abgeschafft wurde? War praktisch für so manche männliche Wählerstimme im passenden Alter, gell?

Noch so’n Ding

Ein zweites Beispiel ist noch banaler und genau deshalb so schön leise. Zum 1. Januar 2026 sind die Beitragsbemessungsgrenzen in Kranken- und Rentenversicherung gestiegen. In der gesetzlichen Krankenversicherung ging es von 5.512,50 auf 5.812,50 Euro im Monat hoch, in der Rentenversicherung von 8.050 auf 8.450 Euro.

Gleichzeitig stieg der durchschnittliche Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung laut Bundesgesundheitsministerium von 2,5 auf 2,9 Prozent, und als wäre das noch nicht genug, haben zum Jahresbeginn laut Bundesgesundheitsministerium gleich 43 Krankenkassen ihre Beitragssätze erhöht.

Das ist kein Stoff für tagelange Empörungswellen, kein Brennpunkt, kein moralisches Theater.

Auf der Lohnabrechnung steht es trotzdem. Leise, pünktlich und ziemlich zuverlässig zu Lasten derer, die morgens arbeiten gehen und diesen Laden am Laufen halten.

Ich will hier keine Endlosliste erstellen, aber wer sich wundert, wo immer mehr von seinem erarbeiteten Einkommen versackt, kommt nicht drumrum, sich ein bisschen zu informieren, würde vielen Wahlberechtigten ohnehin guttun …

Für die Show laut, für die Wiederwahl leise, so läuft das eben.

Zahlen, die wehtun

Beim Geld läuft das Spiel genauso, nein, schlimmer.

Ausgerechnet die Bundesregierung selbst wirbt für 2026 mit rund 160 Euro Entlastung bei Strom und Gas für einen Musterhaushalt.

Klingt nett. Klingt ordentlich. Klingt so, als sei man auf der Seite der Leute. Nur ist das eben wieder so eine Zahl aus dem Prospekt. Die echten Belastungen kommen nicht als freundlicher Jahreswert mit Schleife, sondern beim Tanken, beim Heizen und am Ende des Monats.

By the way, wer sorgt eigentlich seit Jahren dafür, dass genau diese Preise politisch immer weiter unter Druck gesetzt werden, um dann später so zu tun, als seien 160 Euro Trostpflaster schon eine große Entlastung?

Du kommst ja nicht drumrum

Damit das nicht wieder in irgendeiner weichgekochten Durchschnittszahl versandet, reicht ein ziemlich normaler Fall. Kein Luxus, kein Wochenendgekurve, kein Spaßverkehr. Nur Arbeit und Heizen.

Gerechnet ist mit 20 Kilometern einfacher Strecke zur Arbeit, also 40 Kilometern am Tag, 230 Arbeitstagen im Jahr wegen 30 Tagen Urlaub und einem Dieselverbrauch von 8 Litern auf 100 Kilometer.

Macht 9.200 Kilometer und damit 736 Liter Diesel im Jahr, nur für den Arbeitsweg. Dazu kommen 2.000 Liter Heizöl. Mehr nicht, das ist stellenweise eher schon die freundliche Variante des Alltags.

Und bei der Rechnung kriege ich große Augen

2025 lagen die Kosten dafür noch bei 3.017,70 Euro.

Mit dem Stand von Anfang April 2026 landet derselbe Fall plötzlich bei 4.929,78 Euro.

Nicht mit mehr Fahrerei, nicht mit größerer Wohnung, nicht mit irgendeinem Extrawunsch, sondern für denselben Arbeitsweg und dieselbe Heizmenge.

Unterm Strich sind das also 1.912,08 Euro mehr als noch 2025.

Es gibt Menschen, bei denen ist das ein Monatsgehalt. Also quasi, wo es das noch gibt, Urlaubs- und Weihnachtsgeld zusammen, nur in die falsche Richtung.

Für denselben Arbeitsweg. Für dieselbe Heizmenge. Für denselben Alltag, wenn man die Preise von jetzt hochrechnet und die Tatsache berücksichtigt, dass niemand wirklich daran denkt, irgendetwas Sinnvolles zur Entlastung beizusteuern.

Kein noch so frecher, dummer und auch anmaßender Vorschlag ist bestimmten Personen in Berlin zu peinlich.

Und genau an der Stelle wird das Gerede von Entlastung zur blanken Verhöhnung

Die von der Bundesregierung selbst beworbenen rund 160 Euro decken in diesem Beispiel nicht einmal ein Zehntel dessen ab, was an realer Mehrbelastung schon wieder draufliegt.

Es bleiben also trotz dieses hübsch präsentierten Trostpflasters noch rund 1.752 Euro Mehrbelastung stehen. Allein beim Heizöl liegen zwischen 2025 und dem jetzigen Niveau 1.338 Euro. Beim Diesel für den reinen Arbeitsweg noch einmal gut 574 Euro. Für dieselbe Strecke. Für dieselbe Heizmenge. Für denselben Alltag.

Und selbst bei den groß angekündigten Hilfen kam eben oft nicht das an, was vorher vollmundig versprochen wurde. Der Bayerische Oberste Rechnungshof hält für den Energiesperren-Schutzschirm fest, dass von 25,5 Millionen Euro vorgesehener Härtefallhilfe am Ende nur 265.000 Euro ausgezahlt wurden. Der Vollzug kostete 1,4 Millionen Euro, also ein Mehrfaches der eigentlichen Hilfe. Das muss man auch erstmal schaffen. Groß helfen wollen und am Ende mehr Verwaltung als Hilfe produzieren.

In Baden-Württemberg wird 2026 noch immer an einem Ausgleich für Corona-Soforthilfen herumgedoktert. Das Antragsportal soll erst im vierten Quartal 2026 öffnen. Anders gesagt, Jahre später ist das Thema noch immer nicht sauber vom Tisch. Von punktgenau angekommenen Entlastungen zu reden, ist da schon ziemlich sportlich.

Wenn die nächsten Ideen auch noch kommen

Noch schöner wird es bei dem, was zusätzlich schon offen diskutiert wird. Nicht beschlossen, aber eben auch nicht aus der Welt. Beim Ehegattensplitting ist ziemlich klar, wen eine Einschränkung besonders träfe. Vor allem Alleinverdiener-Familien. Das Institut der deutschen Wirtschaft schreibt das selbst ziemlich deutlich. Wer also so tut, als gehe es da nur um irgendeine elegante Reform für mehr Gerechtigkeit, erzählt nur die halbe Geschichte.

Bei der kostenlosen Familienversicherung für Ehepartner ist ebenfalls schon offen im Gespräch, sie zu kippen. Im Raum steht ein Mindestbeitrag von rund 225 Euro im Monat. Macht 2.700 Euro im Jahr, nur damit die Gattin weiter mitversichert wäre. Der Arzt wäre dann nicht weg. Kostenlos wäre er aber plötzlich auch nicht mehr. Darüber berichtete zuletzt auch das Handelsblatt.

Dann ist da noch die Mehrwertsteuer. Auch da muss man gar nicht verkünsteln. Wenn der Satz steigt, steigt er auf den Nettopreis, fertig. Aus 1.000 Euro netto werden bei 19 Prozent 1.190 Euro brutto. Bei 22 Prozent wären es 1.220 Euro. Macht 30 Euro mehr. Aus 2.000 Euro netto werden 60 Euro mehr. Im Jahr also 360 oder 720 Euro zusätzlich. Und das natürlich nicht auf freundliche Wohlfühlpreise, sondern auf Sprit, Heizöl, Handwerk, Reparaturen und Dienstleistungen, die ohnehin schon völlig überzogen sind. Politisch beschlossen ist das bislang nicht. Aber schon das laute Nachdenken darüber zeigt die Richtung. Erst denkt man laut nach, später heißt es dann, es sei leider alternativlos. Über solche Gedankenspiele wurde zuletzt auch im Tagesspiegel berichtet.

Reduziert auf das, was bleibt

Unterm Strich ist die Botschaft doch längst klar. Lebt damit. Fahrt weniger, friert leiser, zahlt mehr und seid dankbar, wenn irgendwer dazu noch eine freundlich gelayoutete Grafik mit angeblicher Entlastung herumzeigt. Von dort kommt am Ende nicht Hilfe, sondern vor allem die nächste Erklärung, warum man jetzt eben verzichten, verzichten und noch mal verzichten soll.

Am Ende bleibt genau dieser Eindruck. Vorne blendet man, hinten tritt man. Mal mit neuer Pflicht, mal mit höherem Beitrag, mal mit Sprit- und Heizkosten, die längst jeden normalen Rahmen verlassen haben. Das ist kein Zufall. Das ist Methode. Und dass dieser Politikbetrieb die Realität des normalen Bürgers noch ernsthaft im Blick hätte, glaubt inzwischen auch nur noch, wer solche Prospektzahlen wirklich für Hilfe hält.

 

Wie gut, wenn dann passend ein Wal strandet (und Ostern kommt, ist oder war…) ;-)

 


Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei Bluesky

 

Der erste Kollege war aus Schokolade

"Kollege" aus Schokolade.Dann stand da erst mal ein Hase

Dienstag nach Ostern, erster Tag im Job nach ein paar Tagen Faulenzen.

Falls wer fragt, wie der Urlaub war: wie immer zu kurz ;-)

Ne, aber im Ernst, wenn der erste Kollege im Büro so „süß“ ist, dann startet man doch gleich viel besser, oder?

Seine Zukunft im Unternehmen dürfte allerdings eher begrenzt sein :mrgreen:

Ganz lieben Dank dafür!

 

    

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei Bluesky

 

Ostern frisst die Woche

Wenn Ostern den inneren Kalender schreddert, darf die KI den Rest zusammensammeln. 😁Vier freie Tage, null innere Ordnung

Tja, da sind wir bei Teil 2 von 2 zum Osterfest 2026, Ostermontag.

Was bleibt? Verwirrung!

Warum? Heute ist Ostermontag.

Sagt jedenfalls der Kalender.

Fühlt sich aber an wie Sonntag, nur: Morgen ist Dienstag.

Im Kopf natürlich Montag :shock:

Vorher war es ja schon nicht besser

Der Donnerstag war doch längst kein normaler Donnerstag mehr. Volle Läden, genervtes Gewusel, überall noch schnell dies, noch rasch das, weil am nächsten Tag alles dicht ist.

Karfreitag war offiziell Freitag, machte aber komplett auf Sonntag.

Der Samstag hatte dann schon Montag im Gesicht, nur eben mit Wochenende drumherum, weil ja gestern alles zu war.

Der Ostersonntag konnte damit schlecht noch einfach Sonntag sein. Der Platz war längst besetzt. Also blieb nur Dienstag in Verkleidung.

Heute hängen wir folglich in einem Montag fest, der auf Sonntag macht.

Morgen ist deshalb Dienstag.

Gefühlt Montag.

Verwirrt?

Ja, ich auch, dankt mir später :mrgreen:

(Wartet mal ab, Weihnachten legt in diesem Jahr noch einen drauf, da ist gleich ein Stück Wochenende mit drin ;-) )

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei Bluesky

 

Dies und das noch:

Frohe Ostern, was denn sonst?

Ostern im Desasterkreis 🥚Heute ist Ostern

Ostersonntag um genau zu sein ;-)

Also nicht einfach nur irgendein freundlicher Frühlingstag mit ein bisschen Deko, Schokolade und bunten Eiern, sondern eben Ostern.

Das Fest, das hier seit langer Zeit zu diesem Land, zu diesem Glauben und zu diesem Kalender gehört, auch wenn man inzwischen manchmal den Eindruck haben könnte, man müsse sich dafür fast schon entschuldigen.

Ist aber nicht nötig

Ostern ist Ostern.

Mit allem, was für viele dazugehört.

Auferstehung, Glaube, Familie, Essen, Eier, Schokolade, vielleicht ein Gottesdienst oder all das eben nicht, sondern einfach nur ein paar Tage frei.

Ja gut, bis auf die, für die es beruflich gar keine freien Ostertage gibt. Ich habe das selber jahrelang erlebt. Das soll jeder mit sich selbst ausmachen, aber trotzdem muss man an die denken, die jetzt auch einfach nur ihren Job machen.

Vielleicht sind es auch einfach nur Tage mit den Menschen, die einem etwas bedeuten (sollten).

Okay, ja, manche verbringen diesen Tag auch mit Menschen, bei denen eher nur die Erwartung im Raum steht, ganz ähnlich wie an Weihnachten. Das ist zwar nicht direkt der Gedanke dahinter, aber auch da bedeuten einem diese Menschen etwas, nur gegebenenfalls nichts Gutes :mrgreen:

Man muss daraus weder ein Event machen, noch es auf irgendein belangloses Frühlingsgedöns herunterkochen, nur weil sich bloß keiner von irgendwas empört fühlt, das hier schon deutlich länger existiert als der nächste Zeitgeistquatsch.

Habt schöne Feiertage, etwas Ruhe, etwas Anständiges auf dem Tisch und, je nach Lebenslage, entweder gute Gespräche oder endlich mal Ruhe davor.

Mehr muss ich dazu gar nicht sagen, nur:

Frohe Ostern euch allen!

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei Bluesky

 

Dies und das noch:

Paprika mit Identitätsproblem?

Außen rot, innen offenbar noch in der Findungsphase.Jetzt also auch Gemüse

Nun, ich weiß jetzt nicht, ob es da einen Zusammenhang gibt, aber in unserer neuen und besten aller Zeiten kommt es ja vor, dass manche Leute sich nicht mehr als das identifizieren möchten, was sie ganz offenbar sind.

Nun ja, jedem das Seine oder so, gell? ;-)

Aber es scheint abzufärben

Man kauft eine rote Paprika, jedenfalls dem äußeren Eindruck nach, und stellt dann fest, dass in ihrem Inneren offenbar noch etwas ganz anderes unterwegs ist.

Da steht man dann in der Küche, will eigentlich nur was zu essen machen und fragt sich plötzlich, ob das jetzt Biologie, Kannibalismus oder schon gelebte Neuzeit ist.

Vielleicht lag das Ding im LKW zu dicht neben einer anderen Frucht, die mit ihrer Einordnung ebenfalls so ihre Probleme hatte. Vielleicht wollte die große Paprika aber auch einfach nur zeigen, was heute alles in ihr steckt.

Ich will ja keinem Gemüse zu nahe treten, aber normal ist das alles auch nicht mehr.

Nun ja, was einem beim Blick in das Innere einer Paprika eben so durch den Kopf geht :mrgreen:

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei Bluesky

 

Dies und das noch:

Wieder Osterpost von „X“

Osterkarte mit der Aufschrift „Frohe Ostern“ auf einem Umschlag.Wenn Social Media wieder im Briefkasten liegt

Ja, da ist wieder so ein Post, den wohl nur meine inzwischen ziemlich langjährige Twitter bzw. X-Bubble wirklich einordnen kann, aber egal, hier gehört das hin, in den Blog.

Gestern lag wieder eine Osterkarte im Briefkasten. Also echte Post. Papier, Umschlag, Briefmarke, Handschrift. Kein schneller Gruß auf dem Bildschirm, sondern etwas, das ganz klassisch seinen Weg gemacht hat.

Genau das gefällt mir daran

Social Media ist oft laut, hektisch und schnell wieder weg. Umso schöner, wenn von dort auch mal etwas kommt, das nicht nur digital vorbeifliegt, sondern ganz altmodisch im Briefkasten landet.

Darum gehört das hier auch wieder in den Blog. Einfach als Dank. Und auch als kleiner Hinweis darauf, dass hinter Profilbildern und Benutzernamen eben manchmal doch noch ganz normale Menschen stecken, die sich echte Mühe machen.

Also kurz und ehrlich: Vielen Dank an Frau Knüppelkuh für die schöne Osterpost. Ich habe mich sehr darüber gefreut. :-)

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei Bluesky

 

Dies und das noch:

Ich, Parken und B&B Duisburg-Nord

Blick auf das B&B HOTEL Duisburg Hbf-Nord am Hauptbahnhof in DuisburgWer suchet, der findet

Also, ihr kennt das vielleicht:

Man bucht ein Hotelzimmer, in dem Fall im B&B HOTEL Duisburg Hbf-Nord, hat ein paar Stunden Autofahrt von Hessen nach NRW hinter sich und will eigentlich erst mal nur ankommen, das Auto abstellen, aufs Zimmer, Ruhe.

Dazu ist der Parkplatz sogar mitgebucht. Eigentlich also eine Sache, über die man sich gar keine großen Gedanken mehr machen müsste.

Eigentlich…

Klar, vielleicht hätte mein sicherheitshalber erledigter Anruf vorher mich schon seelisch darauf vorbereiten müssen, dass es da einen kleinen Trick gibt. Ich frage am Telefon nämlich nicht nach Quantenphysik, sondern nach eher naheliegenden Dingen. Wie komme ich auf den Parkplatz, wo ist der genau, brauche ich einen PIN oder etwas Ähnliches, wann bekomme ich den und wie läuft das dort überhaupt?

Gerade bei B&B ist das ja nicht immer überall gleich. Mal ist es simpel, mal braucht man irgendeinen Code, mal muss erst jemand öffnen, mal steht der Wagen halbwegs geschützt, mal eher so mittel. Also fragt man lieber einmal sauber nach.

Antworte wie Du willst, nicht, wie Du sollst

Nur hilft das begrenzt, wenn die Reaktion sinngemäß eher in Richtung geht: „Ich weiß jetzt nicht so ganz, was Sie von mir wollen.“ Nun, die Frage war: „Wo genau ist der Parkplatz und kann ich einfach so reinfahren?

Am Ende bleibt als Erkenntnis ungefähr dies hier übrig: Fahre hin und klingel irgendwo. Weil, das war das Einzige, was das Telefonat ergeben hat: Es MUSS eine Klingel geben.

Das Problem ist nur, dass man nach so einem Gespräch zwar weiß, dass es wohl irgendwo eine solche Vorrichtung gibt, aber eben noch nicht, wo genau sie ist, wie man da mit dem Auto vernünftig hinkommt und ob das Ganze nach normalem Menschenverstand oder eher nach Schnitzeljagd funktioniert.

Also fährt man los, nutzt Maps, folgt schön der Adresse und landet in einem Bereich, bei dem erstmal nicht sofort der Gedanke aufkommt: Ach ja, herrlich, hier geht es jetzt ganz entspannt auf den Hotelparkplatz.

Immerhin habe ich 44 Jahre in und um Duisburg herum gelebt und weiß:

B&B HOTEL Duisburg Hbf-Nord, Portsmouthplatz 5, 47051 Duisburg“, diese Adresse ist eher der Bahnhofsplatz als eine Straße.

Aber erstmal hin, der Adresse folgen und dann schauen. Vielleicht ist das Ganze ja ausgeschildert. Könnte man denken, hoffen … Ja …

Stattdessen ist man gefühlt fast schon am Hauptbahnhof selbst. Dort, wo man nicht gemütlich stehenbleibt. Dort, wo man erstmal sortieren muss, was nun Hotel ist, was Tor ist, was Einfahrt ist und was einfach nur Verkehrsraum, in dem man besser nichts falsch macht.

Irgendwann sieht man den Parkplatz dann auch. Genauer gesagt das Tor dazu. Seitlich am Gebäude, vergitterte Einfahrt, Schild dran, also grundsätzlich schon vorhanden. Nur hilft einem das in dem Moment noch nicht sofort weiter, weil da vorne absolutes Halteverbot ist und man trotzdem genau dort kurz Orientierung braucht.

Weiterlesen

Dies und das noch:

1. April – Tag der Witzverbrechen

KI-generiertes Bild eines zwangslustigen Schreibtischs mit Kaffee, Laptop und April-Kram als Symbol für den 1. April.Heute bitte skeptisch bleiben

Falls euch heute irgendwo eine Meldung begegnet, die selbst für unsere Zeit ein bisschen zu behämmert klingt, dann wartet mit dem Glauben besser noch einen Moment (Außer es kommt was aus der Politik-Ecke, denen ist nichts mehr peinlich!).

Wir haben wieder den einen Tag im Jahr, an dem Leute mit Humor auf Kaffeetassen-Niveau plötzlich denken, sie hätten die Comedy persönlich erfunden.

Da wird aus flachem Unfug dann ein Geniestreich. Man muss ja nur laut genug „April, April“ dranhängen, dann soll der Rest bitte artig grinsen :roll:

Dumm ist nur, dass inzwischen auch echter Unsinn oft klingt wie ein Scherz.

Bei manchen Meldungen fragt man sich erst, ob das ein Gag ist und fünf Minuten später merkt man, nein, das war ernst gemeint.

Genau da wird der 1. April langsam schwierig :mrgreen:

Also, bleibt heute ruhig misstrauisch

Manches ist nur ein schlechter Witz.

Manches ist einfach normaler Alltag ;-)

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei Bluesky

 

Dies und das noch: