Anonymität

desasterkreis.de - M.Floessel Husky-TitelUnerkannt bleiben

Ein Gedanke, der mich bei der Spielerei mit diesen Fotos überkommen hat.

Es gibt ja Situationen, in denen Mensch lieber nicht erkannt werden will. Ob aus Scham oder ob etwas Unerhörtes geplant ist – gelegentlich wird gewünscht, dass man zwar uneingeschränkt agieren kann, der Rest der Welt aber nicht erfahren soll, wer nun dahintersteckt.

Man kann jetzt zwar die Frage stellen, was daran so schlimm ist, das Eine oder auch das Andere zu bevorzugen, zu einem vernünftigen Ergebnis wird man aber nicht kommen. Das ist alles so ein bisschen wie bei den Autos, den Parteien oder auch Rosenkohl. Wer etwas nicht mag, stempelt es als das Böse ab, Verdammnis und so. Oft ohne Vernunft, gerne auch mit einem gewissen Fanatismus.

Nicht selten kommt es aber auch vor, dass Leute die sich maskieren, hinterher schlechter aussehen als vorher. Mein Foto oben trifft es vielleicht nicht auf den Punkt, spiegelt aber meine Gedanken wieder. Aus einem an sich niedlichen Plüschhund, wird ganz schnell ein recht albernes Einhorn. Die Freunde solcher Einhörner allerdings, die werden es anders sehen. Tja, nur das es Einhörner eben nicht gibt…

Vielleicht sollte gelegentlich hinterfragt werden, warum eigentlich Anonymität in bestimmten Fällen gewünscht wird. Wirklich aus Drang nach Freiheit oder doch eher weil ziemlich sicher ist, dass Dinge geschehen (sollen), die nicht richtig sind?

Andererseits gibt es natürlich auch nicht wenige Menschen, die keine Gelegenheit auslassen möchten, ihrem Nächsten gleich einen einzuschenken, wenn ihnen an selbigem etwas nicht passt. Eine gewisse Blogwartmentalität, ist ja durchaus nicht selten zu beobachten. Allerdings nur so lange, wie es sie selbst nicht trifft.

Nur das nötige Mittelmaß, das bleibt dabei oft auf der Strecke. ;-)

 

 

 

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