Guten Rutsch zur nächsten Etappe oder auch: Jahresende

silvesterwunschWie wahrscheinlich die meisten Leute mitbekommen haben, ist Weihnachten nun vorüber, der Kalender drückt gnadenlos in Richtung Jahresende, heute ist sozusagen Stichtag.

Zeit für einen Rückblick oder gar eine Vorschau auf die Zeit? Ne, genau das schenke ich mir. Wenn mir gerade die letzten Jahre, im Besonderen 2013,2018 und 2019, nämlich eines bewiesen haben, dann die Unvorhersagbarkeit der Geschehnisse. Die nicht zu beeinflussenden Dinge, die trotz aller Planung eintreten.

Der Löwenanteil all dessen, was uns geschieht und begegnet, ist doch nicht von uns selbst bestimmt oder zu bestimmen. Natürlich hat man gewisse Erwartungen und auch Erfahrungen, die manche Entwicklung absehbar machen. Das Ergebnis ist aber oft völlig anders, enthält Kompromisse oder Enttäuschungen, vielleicht sogar angenehme Überraschungen. Wenn man nun doch, ganz kurz nur, über die Schulter in die Vergangenheit blickt, wird wahrscheinlich auch vieles auftauchen, was in keiner Weise geplant oder vorhersehbar war, tatsächlich aber eingetreten ist. Gut, oder schlecht? Man kann es nur im Nachhinein bewerten, nicht mehr verändern.

Das sind für mich (auch) Gründe, welche mich veranlassen, über Vorsätze für das neue Jahr kaum nachzudenken. Änderungen, welche notwendig sind um Unheil abzuwenden, müssen sofort umgesetzt werden, da nimmt der Alltag keine Rücksicht auf den Kalender. Andere Dinge sind dagegen anscheinend ja gar nicht so wichtig, sonst würde Mann oder Frau sie ja nicht in die Zukunft verschieben. Nutzbringend ist das Thema „gute Vorsätze für das neue Jahr“ doch allenfalls für langweilende Nachrichten oder Smalltalk. Nun, was ich davon halte, hab‘ ich ja schon geschrieben. Für mich klingt das alles immer wie Gespräche über das Wetter. Kann man eben machen, muss man aber nicht.

Ich bin auch kein großer Silvesterfeierer, heute nicht mehr. In jüngeren Jahren war das anders, irgendwie habe ich das aber verloren. Ebenso den Drang, einen hinter die Binde zu schütten, weil ja das Jahr endet. Wahrscheinlich liegt das mitunter an den gesundheitlichen Bremsen, die ein Diabetiker anziehen sollte, genau kann ich das nicht sagen. Man wird eben auch älter, unter Umständen reifer.

Ein Wort vielleicht noch zum Thema Verbot, Silvester und Feuerwerk, auch wenn meine schmale Stimme da bestimmt keine Welle bewegt. Ich persönlich habe seit rund 20 Jahren keinen Cent, lieber Pfennig, für die Knallerei ausgegeben. Ebenso geht es mir auch ziemlich auf den Keks, wenn Tage vorher schon geknallt wird, ebenso nach Neujahr. Hier in Fürth ist das aber kaum wahrzunehmen, in Duisburg wurden einem da schon andere Qualitäten an Vor- und Nachböllerei geboten. Auch an die Tiere denke ich, was ebenfalls einer der Gründe für mich ist, nicht mehr mitzumachen.

Mir ist ein Feuerwerksverbot wirklich egal , das Prinzip aber nicht! Bremst diesen Verbots-Irrsinn endlich, da kommt nichts Gutes bei raus!

All together: Guten Rutsch und ein frohes neues 2020!

;-)

 

 

 

 

Persönlicher Wochenrückblick – KW52/01 2019 – Meine Top-5

Persönliche Top-5 der Nachrichten, SymbolfotoZeit für meinen persönlichen Wochenrückblick!

Gefühlt gehört oder erlebt, ohne Garantie auf Richtigkeit, aus dem Bauch heraus.

 

KW52/01 2019 – Meine Top-5:

Platz 1: Umweltsau, weitere Beschreibungen nicht möglich. On Top: Guten Rusch!

Platz 2: Alles, was irgendwen stört, muss verboten werden. Heute: Silvesterböller! On Top: Letzer Tag des Jahres!

Platz 3: Alles, was irgendwer mag, muss erlaubt bleiben: Heute: Silvesterböller! On Top: Gute Vorsätze!

Platz 4: Deutschland, alles nur noch Linksversiffte und Nazis! Guck, da kommt schon wieder (k)einer! On Top: Silvesterfeier!

Platz 5: Wenn man anderen seinen Stempel aufdrücken will und das zündet nicht, ist es Satire. Wenn nicht: Oh, Sorry! Wenn man Satire nicht versteht, ist das Gegenüber Nazi oder Linker. On Top: Gehet in Euch und bereut Eure Fehler, Ihr sündigen Bürger!

Ohne Wertung, ohne Kommentar, einfach nur notiert :!:

 

 

 

Schilf in der Wintersonne

WintersonneVielleicht sind solche Fotos nicht jedermanns Geschmack, meiner allerdings schon.

Ich meine, es existiert doch schon so viel Besch…eidenes im Alltag um uns herum, dass auch mal ein Blick auf angenehme Ansichten lohnt, oder?

Aus diesem Grund konnte ich auch nicht widerstehen, auf den Auslöser zu drücken. Obwohl ich bei der Gelegenheit nasse, ach was nasse, gefrorene Zehen riskiert habe! Ja, alles nur für’s Internet, für Euch. Ein Bild von mir, an das weltweite Netz. Bestimmt bin ich der Erste! (An dieser Stelle fehlt schon wieder feierliche Musik im Hintergrund…) Wieso gandenlose Selbstüberschätzung? Ich verstehe die Frage nicht…

Für mich auf alle Fälle Grund genug, die Bloglesergemeinde damit zu bereichern ;-) Schade eigentlich, dass man nicht den ganzen Tag ’ne High-End Kamera in der Jackentasche hat.

car-on-iceVon wegen erfrorener Zehen und so… Seit das mit dem Abhehmen und dem Drumherum aktuell ist, bin ich ein Frostbolzen. Ja, DAS sagt einem vorher keiner. Vor allem die Ungerechtigkeit. Man schaut aus dem Fenster, die Sonne strahlt und dann? Anti-Mordor draußen, aber sowas von. Und ja, ich will mich da jetzt reinsteigern! Mimimi :!:

 

 

Mehr geschnapptes? Hier!

 

 

Darf ich vorstellen: 4 kcal Schweinegulasch

3 Gramm SchweinegulaschNach dem Erlebnis mit den verkneteten Häkelnadeln, musste ich noch einige andere Bilder von wirklich essbarem machen, Traumabewältigung und so… Das Foto links war irgendwie übrig, es hat mich aber auch inspiriert, etwas damit zu veranstalten, vorzugsweise für den Blog natürlich :-)

Da Ernährung ja hier im Blog immer wieder mal mein Thema ist, habe ich für mich gedacht, zu einem bildlichen Vergleich kann man so ein Bild gut nutzen. Ich persönlich bin jedenfalls immer ganz froh, wenn ich mir theorielastige Vorgänge live ansehen kann, irgendwie wird’s dann griffiger :-) Ich werfe, hier und jetzt, also mal mein Stammtischhalbwissen als Ernährungsverbrater in den Ring!

Das ist ein Stückchen mageres Schweinegulasch, mit einem Gewicht von ca. 3 Gramm. Es bringt einen Energiegehalt von rund 4 kcal mit. Bei einer eher lässigen Sitzung auf dem Ergometer unter 50W Belastung, strampelt Mann oder Frau so rund 60 kcal zusätzlich in 20 Minuten aus seinem biologischen Akku. Legt man nun diese 4 kcal zu Grunde, heißt dies: 1,5 Minuten in die Pedale treten! Für das pure, ungekochte oder ungewürzte Stückchen. Ja, ich weiß, dass dies nur annähernde Werte sind, für ein grobes überschlagen ist das aber völlig ausreichend, denke ich zumindest.

Leider stelle ich jetzt fest, dass ein optischer Größenvergleich hilfreich gewesen wäre. Dummerweise ist das nicht mehr möglich, das Fitzelchen Fleisch geht schon den Weg alles irdischen. Stellt es Euch ungefähr vor, wie das letzte Glied des kleinen Fingers einer schmalen Hand, dann passt’s ;-)

 

 

 

Heiße Häkelnadeln: Wenn die Frau mit Knete spielt

BastelkneteDas muss ich Euch jetzt erzählen, echt!

Da komm ich gerade in die Küche um die Kaffeekanne zu erleichtern, sitzt mein weibliches Gegenstück schon am Tisch und bereitet etwas zu. Das ist nun keine Besonderheit, ich seh’s ja fast täglich, ein normaler Anblick eben.

Plötzlich stutze ich, schaue genauer hin! Das ist kein Essen, das ist, ja was denn eigentlich? Ich glaub‘ ich spinne… DIE SPIELT MIT KNETE! :shock: Nebendran liegen nackte Häkelnadeln, unbekleidet, also quasi Pornostangen mit krummen Enden! Wow!

Ist das nun Voodoo, irgendwas mit Harry Potter oder ein Fetisch? Vor allem, kann ich mich trauen, sie zu fragen? Was, wenn sie gerade in Trance ist? Ich bring erstmal den Kaffee weg, die Tasse in der Hand zu behalten, ist mir zu riskant.

Ach was, ich traue mich zu fragen, was das denn wohl wird. Erschöpfende, geradezu allumfassende Antwort: „Griffe!“ Ah ja… OK, das werden also Griffe. Ich meine gut, das kann ich verstehen, das kann Mann zusammenreimen. Außerdem, wenn dieser „Quatsch mich nicht an, ich muss aufpassen“ – Blick zu erkennen ist, stellt man keine weiteren Fragen. Niemand spricht über den mit dem Fight-Club!

Was soll ich sagen, die Dame legt noch einen drauf!

Sie glüht den Backofen vor, die Erzeugnisse kommen auf Backpapier. Beschriftet mit sonderbaren Zeichen und Zahlen, also doch Voodoo, ich hab’s geahnt.So viele Jahre kennen wir uns und nun das. Unfassbar!

Ah, Moment! Vielleicht hat das ja was mit zuckerreduzierter Nahrung zu tun, SO habe ich das mit der Ernährungsumstellung aber nicht gemeint, meine Liebe!

Etwas gekruschel, diese „Dinge“ sind nun im Ofen. Es kommt etwas Entspannung ins Gemüt der Frau, mir wird erklärt:  „Das ist Bastelknete! Zum dröseln, ziehen, drücken, biegen und formen. Dann backen, alles wird hart – Voila: Griffe!

Da kann man nur noch ehrfürchtig den Kopf senken und in Demut versinken. Knallharte Ergebnisse, knappe Erklärung und ein glasklarer Sachverhalt. Mir ist jede Chance auf Ironie oder Saraksmus vergangen, das kann ich Euch sagen.

Ich muss aber ehrlich eingestehen, klasse Sache. Man kann sich seine ganz individuellen Griffe basteln, richtig an die eigene Hand angepasst, nach Maß, ich bin beeindruckt. Der Bastler in mir erschafft sich schon Bilder im Kopf, was da noch alles möglich ist ;-)

 

 

 

Knoten im Kopf

Coffe 2 GoKennt Ihr auch so Situationen, in denen das eigene Gehirn, na sagen wir mal, verknotet ist? Dann der Knoten aber auf einmal regelrecht platzt, plötzlich die Sonne scheint, obwohl es verstandesmäßig an dem Punkt eher immer Nacht war?

Nein, ich rede kein wirres Zeug, jetzt gerade jedenfalls nicht.

Also gut, ein Beispiel…:

Mann oder Frau hat irgendwann im Leben irgendeinen Film gesehen, möglichst mehrfach. In dem Streifen gibt es eine Szene oder einen Dialog, wo man einfach den Sinn nicht versteht. Nichts, was den Inhalt des Ganzen komplett unverständlich machen würde, lediglich nur diese eine Stelle. Das ist dann eben so, war schon immer, vielleicht ist es ja ein Übersetzungsfehler. Man ägert sich an diesem Punkt, ist vielleicht auch verwundert, lebt damit, es gibt ja wirklich schlimmeres. Irgendwann aber, wird man schlagartig erleuchtet! Ein Grinsen erscheint am eigenen Firmament und man hat es kapiert. Es leuchtet ein! Ja, so ist das! Natürlich, war es schon immer! Hurra, juhu. Völlig klar.

Kennt Ihr das?

Bedenklich wird es aber dann, wenn man beim nächsten mal wieder nur Bahnhof versteht… :mrgreen:

 

 

 

So ein Wochenende zwischen Weihnachten und Neujahr…

Kann es sein, dass das Wochenende zwischen Weihnachten und dem neuen Jahr, irgendwie einen Sonderstatus hat?

Schwammig umschrieben, fühlt sich der Samstag heute zumindest anders an, ich kann das nur schwer in Worte fassen. Am ehesten so, als wenn die letzte Woche des Jahres nicht richtig gültig wäre, leicht gruselig…

 

 

Der Adventskalender am 28. Dezember oder: Erst denken, dann klicken!

Sicherlich kennt Ihr alle die vielen Online-Adventskalender, bei denen man vor Weihnachten diverse Goodies absahnen kann möchte. Bei so zweien oder dreien habe ich auch mal reingeklickt. Ne, bekommen habe ich auch noch nie etwas…

Etwas peinlich wird es für einen selber aber dann, wenn man völlig gedankenverloren mal wieder dort reinschaut, was es wohl heute gibt. Am 28. Dezember!
Ja, ich weiß…

 

 

 

 

Abnehmen, Kilos, Nicht-Diät, Diabetes: (K)ein K(r)ampf – Vorsicht, länger!

Diät-Schlemmermenü

 

Kleines Vorwort:

Ganz wichtig! Ich bin kein Arzt, nicht annähernd medizinisch ausgebildet. Der folgende Text ist eine völlig subjektive Auswertung meiner persönlichen Erfahrungen, Erwartungen und Gedanken. Ich will nicht behandeln oder belehren, ich will nur berichten. Wer immer ein gesundheitliches Anliegen hat, muss in erster Linie zum Arzt! Beherzigt das bitte!

Dieser Artikel hier ist wahrscheinlich ungewohnt für regelmäßige Leser meiner Seiten. Warum? Weil er kein Gedankenspiel ist, sondern eine nun schon länger andauernde Lebensumstellung beschreibt, die ich abgechlossen habe. Nein, nicht abgeschlossen, die meinen Alltag derart verändert hat, dass es seither einfach anders läuft. Abschließen kann nur Dinge mit einmaligem Charakter, eine Umstellung führt zur Veränderung, die sollte andauern, wenn positive Ergebnisse eintreten.

Der Name „Desasterkeis“, der meine Domain kennzeichnet, kommt für mich übrigens nicht von ungefähr. Er beschreibt meine Lebenserkenntnis, dass man eigentlich immer mit den gleichen Tatsachen verbunden ist. Die Spielfiguren ändern sich, die Zeiten – niemals aber der Kreislauf aus:

Problen – Analyse – Planung – Änderung – Ergebnis – Fazit.

Ist man mit dem Fazit nicht zufrieden, geht es beim ersten Punkt wieder los, dem Erkennes des Problems, des Desasters. Ich bezeichne so etwas eben als Desasterkreis.

Um den Kreis aufzubrechen, müssen Veränderungen her! Aus dem Kreis heraus, führt nur ein Richtungswechsel. Gerade beim Thema Ernährung, passt das schon sehr gut, denke ich.

Der Artikel ist übrigens auch verhältnismäßig lang. Ich denke allerdings, dass Menschen, die sich ernsthaft mit ihrer Gesundheit und Ernährung befassen, gezielt nach Erfahrungsberichten suchen und die Mühe des Lesens auch aufbringen. Es kann natürlich gut passieren, dass meine Erkenntnisse für andere unpassend sind, es sind eben nur meine ganz persönlichen Gedanken und Berichte. Sollte jemand vielleicht auch einfach nur gerne in diesem Blog lesen, freut mich das natürlich trotzdem ungemein ;-)

Um was es geht:

Um meine Erfahrungen beim Verringern des eigenen Körpergewichtes. Dabei, was mich persönlich natürlich am meisten freut, auch um Erfolge.

Nein, keine Diät! Diäten sind für Politiker und Showeffekte. Wer meint, wenn er mal vier Wochen weniger oder kontrollierter Nahrung zu sich nimmt, genügts für alle Zeit, betrügt sich schlicht selber. Man kann nicht einen Monat im Jahr Disziplin zeigen um zu legitimieren, dass man während der anderen 11 fröhlich alles in sich hineinstopft. Ich sage nicht, das darf man nicht. Muss jeder selber wissen. Wenn man aber Gewicht verlieren will, weil man ein Problem erkannt hat, gibt es einen Grund zum Reagieren. Irgendetwas muss Alarm geschlagen haben.  Wer mit seinem Selbst zufrieden ist, kommt doch auf so eine Idee gar nicht.

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Ich hoffe, Ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest!

SalatVerzeiht mir die kleine Beißerei. Den Impuls, den leckeren Salat zu posten, kann ich jetzt echt nicht unterdrücken :mrgreen:

Der Blick auf die Waage heute morgen hat gezeigt, dass doch nicht alles verloren ist, bei mir jedenfalls. Nach dem kleinen Desaster vom ersten Weihnachtstag, war mir der Spaß an „lassen wir heute mal 5 gerade sein“ auch irgendwie vergangen. Habe gestern Abend allerdings wirklich zum Abendessen einen Griff in die Salatschublade gewagt. Nach all den Festköstlichkeiten, musste einfach was Bodenständiges her.

Ich hoffe aber natürlich wirklich und ohne jeden Sarkasmus, dass Weihnachten für Euch so vergangen ist, wie Ihr es gewünscht habt :-) Ich schreibe jetzt absichtlich nichts in der Art von, „wie Ihr es verdient habt“, das kann ich von hier nicht beurteilen oder gar verantworten ;-)

So what: Bald ist Silvester!

 

 

 

Weihnachten und der Blutzucker: Wenn Du denkst, Du denkst…

Blutzuckerverlauf-WeihnachtenEs ist ja erst ein paar Stunden her, da habe ich mir schon mal Gedanken zur Diabetes, Weihnachten und Leidensgenossen gemacht. Klar, man muss auf sich achten, da bietet auch der Christen größtes Fest keinen Sonderbonus.

Erstaunlich ist aber, welche Schnippchen einem geschlagen werden können, obwohl man seit Längerem wirklich von sich behaupten kann, man hat seinen Zucker im Griff.

Der erste Weihnachtstag nähert sich seinem Ende, es wurde gut und vielleicht auch etwas zu reichlich gegessen. Der Mensch ist sich aber sicher, es nicht wirklich übertrieben zu haben. Das Bett ruft, nur noch mal eben schnell den Blutzucker messen, sicher ist sicher.

Kurz nach 23 Uhr, Zucker bei 119 mg/dl, da bin ich mit zufrieden. Das letzte Kurzzeit-Insulin gab es um 19 Uhr, passt alles. Jetzt noch eben zur Nacht Langzeit spritzen und fertig für heute. Der Film, den man sich gestartet hat läuft noch rund 20 Minuten, da darf jeder entspannt an die Nachtruhe denken.

Einige Zeit später stelle ich jedoch fest, dass es wohl früher Zeit fürs Nachtschläfchen wird. Irgendwie ist die Sicht nicht mehr so richtig gut, Konzentrationsprobleme treten auf, ich muss wirklich müde sein. Allerdings, irgendwie ist auch zeitgleich eine gewisse Unruhe da, leichtes zittern in den Fingern, irgendwie überdreht.

Da springt im Kopf die Alarmlampe an: „Mess mal den Zucker, Dicker!“

bz50Also Klick, Pieks, Aua, Piep – 50 mg/dl! Na klasse!

Da ich mittlerweile aber auch Kaltschweißigkeit und labberige Beine bemerke, wird es Zeit, was zu unternehmen! Zum Glück trinkt die holde Gattin so etwas ekeliges wie normale Cola, also mal einen guten Schluck runterspülen. Irgendwo hier liegen noch so Lebkuchenkekse, da soll mal lieber auch noch einer hinterher. Alles in allem sind das rund 2 BE (Broteinheiten), bei mir kommt damit in etwa ein Blutzuckeranstieg von rund 80 mg/dl zustande, sollte ausreichen.

So ein klein wenig Panik kann übrigens schon aufkommen. Was ist, wenn der Pegel einfach weitersinkt, ehe die zugeführten Kohlenhydrate verarbeitet werden? Hilft nichts, Geduld aufbringen und erneut messen.

bz84Ok, er steigt wieder, das wäre geklärt. Wohin aber wird es nun gehen?

Zu hoch ist nicht so gefährlich wie zu tief, das ist mir schon klar. Mit 300 und drüber will ich aber auch nicht unbedingt durch die Nacht gehen. Da die Müdigkeit ohnehin vergessen ist, kann ich aber ebensogut noch ’ne Weile warten und erneut checken, was Sache ist. Die Zittrigkeit und die Unruhe sind auch noch nicht wirklich verschwunden. Ich weiß natürlich, dass dies immer ein Weilchen dauert, in solchen Momenten ist meine, sowieso nicht besonders ausgeprägte, Geduld aber wirklich gefordert. Was ein blödes Spiel, kann sowas, wenn es denn überhaupt passieren muss, nicht früher auftreten? Vom Film habe ich nichts mehr mitbekommen, netter Ausklang eines eigentlich wirklich entspannten Weihnachtstages.

bz102Jetzt 102! OK, damit kann ich leben, das geht. Ganz langsam kommt wieder Entspannung in den Körper, das Augenflimmern verschwindet.

Ich muss noch dazu sagen, dass ich vor ein paar Wochen auch in beide Augen neue Linsen bekommen habe, der graue Star lässt grüßen. Im ersten Schreck denkt man da nicht unbedingt an den Zucker, eher an die Augenoperationen. Ich werde jetzt mal wieder unfein: Was für eine Scheiße! Ich mein, das ist nicht mein erster Unterzucker und auch wahrscheinlich nicht der letzte, nur gerade an Tagen, wo eher mit erhöhten als zu geringen Werten zu rechnen ist, kann das doch eigentlich nur wieder Murphys Gesetz sein, oder?

bz127So schlimm, wie ich befürchtet hatte, war’s dann heute morgen zum Glück doch nicht. 127 mg/dl ist zwar nicht gerade meine Wunsch-Nüchternwert, aber es geht. Jetzt habe ich ja wieder die Möglichkeit, gezielt gegenzuarbeiten.

 

 

Schön, dass Ihr mir Eure Zeit gewidmet habt! :-)

 

 

Persönlicher Wochenrückblick – KW51/52 2019 – Meine Top-5

Persönliche Top-5 der Nachrichten, SymbolfotoZeit für meinen persönlichen Wochenrückblick!

Gefühlt gehört oder erlebt, ohne Garantie auf Richtigkeit, aus dem Bauch heraus.

 

KW51/52 2019 – Meine Top-5:

Platz 1: Einkaufen, volle Läden, viele Irre, im Radio läuft „Last Christmas“.

Platz 2: Seid alle besinnlich, vor allem: KONSUMIERT!, im Radio läuft „Last Christmas“.

Platz 3: Bitte mit/ohne die liebe Familie, im Radio läuft „Last Christmas“.

Platz 4: Irgendwas mit Flüchtlingen und Klima, manchmal schwer zu unterscheiden, im Radio läuft „Last Christmas“.

Platz 5: „Fridays for Future“ und Politiker dürfen alles sagen, solange es um Klima und Migration geht, darf nur geprüfte Kritik geäußert werden, im Radio läuft „Last Christmas“.

Ohne Wertung, ohne Kommentar, einfach nur notiert :!:

 

 

 

Eine schamhafte Gans

Eine Warnung zu Beginn: Der kurze Artikel hier, kann schockierendes und hüllenloses Bildmaterial enthalten, auf welches sensible Menschen unter Umständen negativ reagieren!

schamhafte-gans-angezogenZu Weihnachten ist, nicht gans(z) unerwartet, eine recht unbeweglich wirkende Vogeldame zu uns gekommen, die ziemlich unterkühlt wirkt. Korrekterweise muss man sagen, sie ist regelrecht steifgefroren.

Nun, wir wollen aktiv mit dem Sachverhalt umgehen, sie soll zunächst einmal auftauen. In der Zwischenzeit kann überlegt werden, was nun zusätzlich geschehen soll. Im Prinzip ist das weitere Vorgehen aber schon absehbar, man hat ja Erfahrungen.

Für die Fotos haben wir übrigens das volle Nutzungsrecht bekommen! Es wurde allerdings entschieden, die wirklich sensiblen Bereiche bei dem Nacktfoto zu bedecken, jedenfalls vor der Bräunung. Dann wirkt es wohl nicht so schamlos.

schamhafte-gans-nackt

Man kann sehen, dass die Erhöhung der Temperatur schon einen Unterschied der Hautfärbung bewirkt hat. Später wird wahrscheinlich,unter Zuhilfenahme diverser Kräuter und Gewürze, noch eine gezielte Verfeinerung der Eigenschaften druchgeführt.

Während der gesamten folgenden Behandlung, muss auch eine gelegentliche Dusche mit Eigensaft erfolgen, es handelt sich um einen sehr kritischen und hochsensiblen Gesamtvorgang.

Gans mit SommerbräuneWie man ein paar Stunden später erkennen kann, ist er Vorgang erfolgreich abgeschlossen. Da der Verdacht aufkommt, dass die Bräune arrogant wirken könnte, sind als Schmuck noch einige Klöße und etwas Rotkohl vorgesehen. Damit die Haut auch wirklich bestens unterstützt wird, läuft parallel die Zubereitung einen leckeren Balsams, welcher kurze Zeit später über das Gesamtergebnis gegossen wird. Zusammen mit den anderen Beilagen, entsteht so ein noch gefälligeres Gesamtbild. Zusammenfassend kann übrigens bestätigt werden, dass es sich mit 99,9% Sicherheit um eine Gans handelt.

Leider gibt es vom fertigen Komplettsatz keine Bilder mehr. Es ist einfach zu schwierig, das Messer, die Gabel und auch noch die Kamera unfallfrei zu benutzen. Schon gar nicht, wenn einem die Gier bereits den Schluckreflex beschert. Es wäre zudem an Weihnachten nicht ganz so einfach, schnell an einen Unfalldoktor zu kommen, der keine Fragen stellt. Außerdem, was sollte man auch berichten? Etwa, dass jemand beim fotografieren des Essens in die Gabel gefallen ist, als das Messer ins Objektiv gestochen wurde? Ne, das lass‘ ich mal lieber, bin doch nicht vollkommen irre! Hoffe ich…

 

 

 

Der Blutzucker und der erste Weihnachtstag

Der BlutzuckerNein, nichts spektakuläres jetzt. Nur etwas, was mich persönlich freut und vielleicht jemand anderem Mut macht.

An Weihnachten, erster Feiertag, nach einigen kleinen (!) Naschereien aber den gleichen Spritzgewohnheiten, bin ich mit einem BZ von 80 mg/dl wirklich zufrieden! Ich habe das in früheren Jahre durchaus anders erlebt aber man lernt ja dazu. Ebenso ist auch das Gewicht deutlich nach unten gegangen, dazu sitze ich aber bereits an einem anderen Artikel für den Blog hier, kommt in den nächsten Tagen.

Wenn man einen Blog betreibt, kann man solche Info’s ja nicht für sich behalten ;-)

 

 

 

 

 

Besondere Grüße an die Diabetes-Gemeinde! Ach was, an alle, die nicht so essen sollten, wie sie möchten :-)

diabetes-first-aid-weihnachts-setJetzt ein spezieller Gruß an all meine (mit)betroffenen Diabetiker, Kalorienzähler und Waageparanoiker!

Die Weihnachtszeit mit ihren Genüssen und Versuchungen, kann gerade für Menschen mit besonderen Ansprüchen an die Ernährung zum Spießrutenlauf werden. Es gibt schon Momente, in denen die Versuchung groß ist. Darum möchte ich an dieser Stelle nun auch besonders gute Festtagswünsche an alle  aussprechen, die nicht so dürfen, wie sie gerne würden! Wer sich zurückhält, diszipliniert sich meist stark, wer nicht, leidet früher oder später vielleicht noch mehr. Bisher habe ich persönlich beim Zucker die 140mg/dl nicht überschritten, das Gewicht ist stabil, hoffentlich klappt das weiterhin!

Diabetiker-Sparmenue„In Maßen, nicht Massen“, ist ja nun wirklich schon das passenste Motto, damit geht es eigentlich ohne totalen Verzicht. Oft wäre es nur schön, wenn man wenigstens gelegentlich mal konsequenzlos zugreifen dürfte, oder? So eine Art „Weihnachtskalorien-Anti-Gen“  ;-) Sich gar nichts gönnen, ist ja nun auch nicht richtig, das ist schon klar. Der kleine Vertreter des Gewissens, der einem beim Essen auf der Schulter sitzt, kann aber schon recht anstrengend sein, oder?

In diesem Sinne: Mögen auch das beste Weihnachtsessen gnädig bei den BE’s, der kohlenhydratfreie Stollen erfunden und die 10 kcal Schokolade Realität werden.

Träumen darf man ja :-D

PS: Aktueller HbA1c bei mir: 5,6%. Ich werde den nächsten Wert, ohne Rücksicht auf Peinlichkeiten, hier im Blog veröffentlichen. Mal sehen, ob ich mich blamiere… :mrgreen: